Auszeichnung: Drei Landesverdienstorden für besonderes Engagement

Datum12.01.2026 00:00

Quellewww.zeit.de

TLDRMinisterpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) verleiht beim Neujahrsempfang drei Landesverdienstorden an Peter Grosch, Peter Hick und Katrin Wischeropp für ihr herausragendes soziales und kulturelles Engagement in Mecklenburg-Vorpommern. Wischeropp engagiert sich als Pflegemutter und Gründerin eines Pflegeelternvereins, Grosch fördert seit 1995 mit der Schweriner Tafel die Versorgung Bedürftiger, und Hick hat die erfolgreichen Störtebeker-Festspiele ins Leben gerufen. Die Ehrung würdigt ihr bedeutendes Wirken für die Gesellschaft.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Auszeichnung“. Lesen Sie jetzt „Drei Landesverdienstorden für besonderes Engagement“. Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) zeichnet drei Personen für ihr außergewöhnliches soziales und kulturelles Engagement mit dem Verdienstorden des Landes Mecklenburg-Vorpommern aus. Peter Grosch aus Schwerin, Peter Hick aus Sassnitz und Katrin Wischeropp aus Gägelow wird die Ehrung im Rahmen des Neujahrsempfangs verliehen.  "Die Menschen, die wir ehren, haben unterschiedliche Geschichten und doch eine Gemeinsamkeit. Sie leisten Herausragendes für unser Land", erklärte Schwesig laut einer Pressemitteilung. Das Engagement von Katrin Wischeropp sei eines der schönsten und wichtigsten, so Schwesig. Sie gebe Kindern ein sicheres Zuhause. Die Pflegemutter engagiere sich seit über 15 Jahren mit Leidenschaft für Kinder, die besondere Fürsorge benötigen. Sie sei zudem Gründungsmitglied des Pflegeelternvereins Nordwestmecklenburg, der Pflege- und Adoptivfamilien unterstütze sowie Chorleiterin, die auch Flöten- und Gitarrenunterricht gebe. Peter Grosch habe mit seinem Engagement einen wesentlichen Anteil am Entstehen der Evangelischen Suchtkrankenhilfe in Mecklenburg-Vorpommern gehabt. Seit 1995 arbeite er daran, Menschen in einer prekären sozialen Situation gesunde Lebensmittel und eine regelmäßige Versorgung zu verschaffen. Er gründete nach Hamburger Vorbild die Schweriner Tafel, die im September ihr 30-jähriges Jubiläum feierte. Peter Hick aus Sassnitz sei nach der Deutschen Einheit in seine ostdeutsche Heimat zurückgekehrt und habe erfolgreich die Störtebeker-Festspiele aufgebaut. Er sei mit seiner Familie nach Rügen gezogen, habe seine Ersparnisse investiert, Sponsoren und Förderungen vom Land gefunden. Die Festspiele seien eine ostdeutsche Erfolgsgeschichte und deutschlandweit das erfolgreichste private Open-Air-Theater, hieß es. Zum Neujahrsempfang werden am Montagabend rund 350 Gäste aus allen Bereichen der Gesellschaft im Bürgersaal in Waren erwartet. © dpa-infocom, dpa:260111-930-530410/1