Datum11.01.2026 15:20
Quellewww.spiegel.de
TLDRWegen der Gefahr von starkem Glatteis bleiben die Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag geschlossen und wechseln zum Distanzunterricht. In Niedersachsen fällt ebenfalls der Unterricht aus. Die Landesregierung betont, dass die Gesundheit der Schüler oberste Priorität hat. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor hohem Unwetterpotenzial durch gefrierenden Regen. Ausnahme bilden die ostfriesischen Inseln und in Hamburg findet regulärer Unterricht statt, da keine Warnhinweise vorliegen.
InhaltWegen der Gefahr von starkem Glatteis auf den Straßen gehen die Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag landesweit in Distanzunterricht. Auch in Niedersachsen fällt der Unterricht aus. Wegen der Gefahr von starkem Glatteis auf den Straßen gehen die Schulen in Nordrhein-Westfalen am Montag landesweit in Distanzunterricht. In den Schulen werde lediglich eine Notbetreuung angeboten, teilte die Landesregierung mit. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte zuvor gewarnt, es gebe für Montagmorgen in ganz Nordrhein-Westfalen wie auch in anderen Bundesländern "hohes Unwetterpotenzial" durch gefrierenden Regen. "Die Gesundheit und Sicherheit unserer Schülerinnen und Schüler haben für uns oberste Priorität. Deshalb haben wir uns zu diesem Schritt entschieden", sagte Schulministerin Dorothee Feller (CDU). Sorgen macht den Meteorologen eine Warmfront, die nach einer Phase mit strengem Frost viel Regen bringen könnte. Die Regenschauer sollen ab Mitternacht von Westen aus nach Nordrhein-Westfalen hineinziehen. Auf den gefrorenen Böden könne es dann schnell spiegelglatt werden. "Es ist mit teils massiven Auswirkungen zu rechnen", mahnte der DWD. Schon am Freitag war es durch Sturmtief "Elli" in vielen Klassenzimmern in Nordrhein-Westfalen ungewöhnlich leer. Einige Schulen hatten es den Eltern ausdrücklich freigestellt, ob sie ihre Kinder angesichts der starken Schneefälle zur Schule schicken oder daheim lassen wollten. Ohnehin gelte immer die Regelung, dass Eltern bei extremen und plötzlich auftretenden Witterungsverhältnissen entscheiden könnten, ob der Schulweg für ihre Kinder zumutbar sei oder nicht, sagte ein Sprecher des nordrhein-westfälischen Schulministeriums. Wichtig sei nur, die Kinder in einem solchen Fall bei der Schule abzumelden. Auch in Niedersachsen fällt der reguläre Schulunterricht am Montag in Niedersachsen wegen extremer Glätte aus. Alle Landkreise und kreisfreien Städte meldeten entsprechende Ausfälle. Ausnahmen gibt es auf den ostfriesischen Inseln. Nach einem Tag schneefrei am Freitag gibt es für die Schülerinnen und Schüler in Hamburg am Montag dagegenn wieder normalen Unterricht. Das bestätigte die Schulbehörde am Sonntag. "Aktuell liegen keine Warnhinweise vor, die eine andere Entscheidung rechtfertigen würden", hieß es.