Datum11.01.2026 18:02
Quellewww.zeit.de
TLDRIn den französischen Alpen sind zwei Skifahrer nach Lawinenunglücken gestorben. Ein 50-jähriger Brite wurde in La Plagne unter 2,5 Metern Schnee gefunden, konnte jedoch nicht wiederbelebt werden. Zudem wurde eine weitere Person in Courchevel tot geborgen. Bereits am Vortag gab es drei Todesfälle in der Region. Die Behörden warnen vor hoher Lawinengefahr und raten dringend davon ab, abseits der Pisten zu fahren. Auch in Tirol gab es Verletzte bei Lawinenabgängen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Schnee“. Lesen Sie jetzt „Lawinen in französischen Alpen - zwei Skifahrer sterben“. Zwei Skifahrer sind nach Lawinenabgängen in den französischen Alpen laut Medienberichten gestorben. Im Skigebiet La Plagne sei ein um die 50 Jahre alter Brite unter einer Schneelawine verschüttet worden, hieß es unter Berufung auf eine Mitteilung des Ortes. 52 Rettungskräfte, Lawinenhunde und ein Hubschrauber seien im Einsatz gewesen, doch es habe 50 Minuten gedauert, bis der Mann unter 2,5 Metern Schnee aufgefunden werden konnte, berichteten französische Medien. Er konnte demnach nicht wiederbelebt werden. Im nahegelegenen Ort Courchevel, ebenfalls in den Savoyen, wurde den Berichten zufolge eine weitere Person unter einer Lawine verschüttet und am späten Vormittag tot aufgefunden. Das Skigebiet machte demnach dazu keine weiteren Angaben. Die regionale Tageszeitung "Le Dauphiné libéré" berichtete zudem von mehreren verletzten Skifahrern und Snowboardern in den Orten Tignes und Orelle. Einen Tag zuvor gab es bereits drei Todesopfer bei Lawinen in der Region. Insgesamt gab es in den Savoyen am Sonntag mehrere Lawinen. Die örtliche Präfektin rief auf ihrer Facebook-Seite zu Vorsicht auf. "Um 12.30 Uhr sind die Rettungsdienste bereits bei sechs Lawinenabgängen auf verschiedenen Bergmassiven im Einsatz gewesen", teilte sie mit. Die Lawinengefahr sei auch in den kommenden Tagen in allen Berggruppen hoch. Die Präfektin riet vom Fahren abseits der Pisten dringend ab. Im österreichischen Bundesland Tirol wurden am Sonntag drei Menschen bei drei Lawinenabgängen verletzt, wie die Tiroler Einsatzzentrale mitteilte. Eine Frau befinde sich in kritischem Zustand, hieß es. Die Lawinengefahr im Westen Tirols und im Bundesland Vorarlberg bleibt auch zu Wochenbeginn hoch, wie es in den neuesten Lagebewertungen hieß. In den Allgäuer Alpen in Bayern und in der Schweiz wurde das Risiko von hoch auf erheblich zurückgestuft. © dpa-infocom, dpa:260111-930-529967/1