Datum11.01.2026 15:44
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Sachsen dürfen Schulen selbst entscheiden, ob sie bei hoher Glatteisgefahr am Montag geöffnet bleiben, da es keine Vorgabe des Kultusministeriums gibt. Eltern können ihre Kinder zu Hause lassen, müssen die Schulen jedoch rechtzeitig informieren. Der Deutsche Wetterdienst warnt, dass Schnee in Regen übergehen könnte, was die Glatteisgefahr erhöht. In Nordrhein-Westfalen findet dagegen Distanzunterricht statt, nur eine Notbetreuung wird angeboten.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter“. Lesen Sie jetzt „Glatteis – keine Vorgabe des Ministeriums zu Schulschließung“. Trotz der für diesen Montag vorhergesagten hohen Glatteisgefahr in Sachsen dürfen die Schulen selbst entscheiden, ob sie geöffnet bleiben. Es werde keine Vorgabe des Ministeriums geben, sagte ein Sprecher des Kultusministeriums auf Anfrage. Wegen der örtlich sehr unterschiedlichen Begebenheiten bleibe die Entscheidung in der Eigenverantwortung der Schulen. Die Eltern könnten jedoch ihre Kinder zu Hause lassen, wenn ihnen der Weg zur Schule für ihre Kinder zu gefährlich erscheint. Die Eltern müssen aber die Schule darüber rechtzeitig informieren. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) wird voraussichtlich am Montagnachmittag der anfängliche Schneefall in Regen übergehen. Da dieser auf gefrorene Fahrbahnen und Gehwege falle, bestehe eine sehr hohe Glatteisgefahr. In Nordrhein-Westfalen gilt für die Schüler am Montag Distanzunterricht. Die Gefahr durch das befürchtete Glatteis sei zu groß, teilte das Schulministerium mit. In den Schulen wird lediglich eine Notbetreuung angeboten. © dpa-infocom, dpa:260111-930-529478/1