Datum11.01.2026 14:57
Quellewww.zeit.de
TLDRMecklenburg-Vorpommern erlebte einen frostig-sonnigen Sonntag nach Sturmtief "Elli". Die Temperaturen lagen zwischen minus vier und minus eins Grad, während für die Nacht Temperaturen von minus sieben bis minus zwölf Grad prognostiziert werden. Am Montag wird erneutes Schneien und gefrierender Regen mit Glatteisgefahr erwartet. Schulbusse und der Linienverkehr sollen wieder normal laufen, jedoch können Verspätungen auftreten. Die Ostsee zeigt eine verstärkte Eislage, mit örtlich bis zu zehn Zentimeter dickem Eis, das sich weiter verstärken könnte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter“. Lesen Sie jetzt „Sonniger Wintersonntag in MV - Glatteisgefahr in neuer Woche“. Nach Sturmtief "Elli" hat Mecklenburg-Vorpommern einen frostig-sonnigen Sonntag genossen. Die Höchsttemperatur blieb mit minus vier bis minus ein Grad im Dauerfrostbereich. In der Nacht zum Montag werden Wolken erwartet und es wird eisig kalt mit Werten von minus sieben bis minus zwölf Grad. Für den Wochenstart erwartet der Deutsche Wetterdienst erneut schwierige Wetterverhältnisse auf den Straßen in Mecklenburg-Vorpommern. Am Montag soll es gebietsweise schneien, am Abend kann in Mecklenburg örtlich gefrierender Regen mit erhöhter Glättegefahr einsetzen. In der Nacht zum Dienstag wird zeitweise Niederschlag erwartet, teils auch als gefrierender Regen. Den Meteorologen zufolge besteht Glatteisgefahr auf den Straßen. Die am Freitag wegen "Elli" im Depot gebliebenen Schulbusse des Landkreises Ludwigslust-Parchim sollen am Montag wieder fahren. Auch der Linien- und Rufbusverkehr soll wieder normal rollen, wie ein Landkreissprecher mitteilte. Die von Meteorologen vorhergesagte Glatteisgefahr werde erst für Montagabend erwartet. Olaf Dechow von der kreiseigenen Verkehrsgesellschaft Ludwigslust-Parchim schränkte ein, es könne vereinzelt durch noch andauernde Räumungsarbeiten zu Verspätungen kommen. Auf den beiden Elbfährverbindungen gelte weiterhin der Bus-Ersatzverkehr. Bei Dauerfrost verstärkt sich die Eislage auf der Ostsee. Nach Angaben des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) ist das Stettiner Haff vollständig mit Eis bedeckt, das örtlich bis zu zehn Zentimeter dick sein kann. Auch im Peenestrom und in den Boddengewässern rund um Rügen tritt teils sehr dichtes, über fünf Zentimeter dickes Eis auf. Mit weiterem leichten Frost erwartet das BSH eine örtliche Zunahme der Eisdicke. In der Nacht zu Montag werde die Eisbildung zunehmen. Sturmtief "Elli" war am Freitag über Mecklenburg-Vorpommern gezogen und hatte für widrige Straßenverhältnisse gesorgt. Es kam zu zahlreichen Unfällen, bei denen mehrere Menschen schwer verletzt wurden. Am Wochenende blieb es hingegen ruhig auf den Straßen. Die Polizeipräsidien in Rostock und Neubrandenburg hatten nichts zu berichten. © dpa-infocom, dpa:260111-930-529158/1