Datum11.01.2026 14:45
Quellewww.zeit.de
TLDRDie deutschen Hallenhockey-Herren beendeten die Heim-EM in Heidelberg auf dem vierten Platz, nachdem sie im Spiel um Platz drei mit 5:6 gegen Spanien verloren. Der entscheidende Treffer fiel fünf Sekunden vor Schluss. Kapitän Anton Boeckel kritisierte die defensive Leistung der Mannschaft, die im Halbfinale überraschend gegen Polen verloren hatte. Trotz einer starken Vorrunde, in der sie alle Spiele gewannen, reichte es am Ende nicht für eine Medaille.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Medaille verpasst“. Lesen Sie jetzt „Hallenhockey-Herren werden Vierter bei Heim-EM“. Die deutschen Hockey-Herren haben die Hallen-EM in Heidelberg als Vierter beendet. Der entthronte Titelverteidiger verlor im Spiel um Platz drei mit 5:6 (4:4) gegen Spanien. Den Siegtreffer erzielte Pablo Roman fünf Sekunden vor Schluss. Zuvor hatte der Krefelder Sten Brandenstein (29. Minute) den Weltmeister am Ende des dritten Viertels erstmals in Führung gebracht, doch Spanien glich per Siebenmeter durch Ignacio Abajo (36.) zum 5:5 aus. "Das war unser schwächstes Turnierspiel", sagte Kapitän Anton Boeckel bei MagentaSport. In der ersten Halbzeit hatten Nik Kerner (8.) per Siebenmeter und Brandenstein (15.) einen frühen 0:2-Rückstand ausgeglichen, ehe Vincent Scholz (19.) und erneut Brandenstein (20.) mit einem Doppelschlag für den 4:4-Pausenstand sorgten. "Wir haben defensiv nicht so gut gearbeitet wie bisher im Turnier und hatten dann kein Selbstvertrauen in den Offensiv-Aktionen", räumte Boeckel ein. Im Halbfinale am Samstagabend hatte Titelverteidiger Deutschland überraschend mit 3:4 (0:1) gegen Polen verloren. Zuvor hatten die Gastgeber ihre Vorrundengruppe B noch mit vier Siegen aus vier Spielen als Spitzenreiter beendet. © dpa-infocom, dpa:260111-930-529115/1