Datum11.01.2026 13:42
Quellewww.zeit.de
TLDRNach dem Wintersturm Elli verteidigt Bahnchefin Evelyn Palla das Krisenmanagement der Deutschen Bahn im Norden, trotz wachsender Kritik. Sie betont die Sicherheit der Reisenden und Mitarbeitenden als oberste Priorität. Palla erklärt, dass dynamische Schneeverwehungen und unvorhersehbare Wetterlagen Herausforderungen darstellten. Letztlich sei es gelungen, dass kein Zug auf freier Strecke liegenblieb, was in kritischen Umständen von Bedeutung sei. Die Bahn sei stets bestmöglich vorbereitet, doch es gebe immer Unbekannte.
InhaltNach dem Wintersturm läuft der Bahnverkehr im Norden noch eingeschränkt. Kritik am Krisenmanagement wächst, doch Bahnchefin verweist auf Sicherheit als oberste Priorität. Nach der Einstellung des Fernverkehrs der Deutschen Bahn wegen des Wintersturms Elli in Norddeutschland hat Konzernchefin Evelyn Palla das Krisenmanagement verteidigt. Die Sicherheit von Reisenden und Mitarbeitenden habe für ihr Unternehmen immer "oberste Priorität", sagte die Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bahn im Hauptbahnhof Hannover. Die Lage sei "sehr dynamisch" gewesen, "weitreichende Schneeverwehungen" hätten seit Freitag immer wieder bereits freigeräumte Streckenabschnitte blockiert. Die Bahn sei "immer bestmöglich vorbereitet", fügte Palla hinzu. Es gebe jedoch stets "Unbekannte", jede Wetterlage sei anders. So sei vorher etwa unklar, welche Regionen und Strecken besonders betroffen sein würden. "Es ist uns tatsächlich gelungen, dass kein Zug auf freier Strecke liegengeblieben ist", sagte die Bahnchefin. Dies sei wichtig, da bei Ausfall der Stromversorgung sonst kritische Situationen drohten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert