Datum11.01.2026 10:58
Quellewww.spiegel.de
TLDRIn der Nacht zu Samstag wurde ein junger, unterkühlter Mann am 1141 Meter hohen Brocken im Harz von Feuerwehr und Bergwacht gerettet. Er hatte sich bei Eis und Schnee übernommen, während die Brockenstraße wegen Sturmtief "Elli" ungeräumt war. Die Einsatzkräfte nutzten Motorschlitten, um ihn zu erreichen. Der Mann erhielt medizinische Versorgung und wurde nach Schierke transportiert. Die Feuerwehr warnte vor der akuten Lebensgefahr bei winterlichen Bedingungen ohne geeignete Ausrüstung und alpine Erfahrung.
InhaltMitten in der Nacht mussten Feuerwehr und Bergwacht im Harz ausrücken: Ein junger Mann hatte seine Kräfte überschätzt und hing am 1141 Meter hohen Brocken fest. Alarm bei der Feuerwehr Schierke in der Nacht zu Samstag: Gegen 1 Uhr musste sie zu einem jungen Mann ausrücken, der bei Eis und Schnee auf dem Brocken festsaß. Die Brockenstraße zum 1141 Metern hohen Gipfel, dem höchsten des Harzes und ganz Norddeutschlands, war wegen des Sturmtiefs "Elli" nicht geräumt. Die Feuerwehrleute mussten daher zwei Motorschlitten eines Hotelbesitzers ausleihen, die Bergwacht kam mit einem eigenen hinzu. Oben angekommen, sei ein stark unterkühlter Mann vorgefunden worden. Er sei nach ersten medizinischen Checks fachgerecht verpackt und nach Schierke transportiert worden. Dort sei er an den Rettungsdienst übergeben worden. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass ohne entsprechende Ausrüstung und alpine Erfahrung insbesondere bei winterlichen Bedingungen akute Lebensgefahr bestehen kann. Der Brocken und der Nationalpark Harz zählen zu den beliebtesten Ausflugszielen Deutschlands. Die Harzer Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes musste 2024 zu 140 Einsätzen ausrücken, zumeist allerdings in den Sommermonaten.