Gespräche in Washington: Klingbeil will mehr Kooperation bei kritischen Rohstoffen

Datum11.01.2026 10:00

Quellewww.zeit.de

TLDRBundesfinanzminister Lars Klingbeil fordert vor Gesprächen in Washington mehr internationale Kooperation beim Handel mit kritischen Rohstoffen wie Lithium und Kobalt. Er betont die Bedeutung von verlässlichen Lieferketten für die Wirtschaft und Arbeitsplätze. Deutschland und die EU streben einen fairen, regelbasierten Handel an, um Abhängigkeiten zu verringern und die Versorgungssicherheit zu stärken. Klingbeil hebt hervor, dass gemeinsame Aktionen notwendig sind, um wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu sichern.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Gespräche in Washington“. Lesen Sie jetzt „Klingbeil will mehr Kooperation bei kritischen Rohstoffen“. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil setzt sich vor Gesprächen in Washington für mehr internationale Kooperation bei kritischen Rohstoffen ein. Deutschland und die EU setzten auf einen fairen, regelbasierten und verlässlichen Handel, betonte der SPD-Chef vor seiner Abreise in Berlin.  Die USA haben Finanzminister mehrerer großer Industriestaaten eingeladen, um über den Zugang zu kritischen Rohstoffen zu beraten. Das sind Stoffe wie Lithium, Kobalt und Seltene Erden, die für Schlüsseltechnologien wichtig sind, deren Versorgung aber von wenigen Ländern wie unter anderem China abhängt.  "Der Zugang zu kritischen Rohstoffen und verlässliche Lieferketten sind für Wirtschaft und Arbeitsplätze von größter Bedeutung", sagte Klingbeil. "Deutschland hat ein großes Interesse, hier die internationale Kooperation auszubauen, um die Versorgungssicherheit zu stärken, Abhängigkeiten zu verringern und verlässliche wirtschaftliche Rahmenbedingungen sicherzustellen." Wo immer möglich müsse gemeinsam gehandelt werden. © dpa-infocom, dpa:260111-930-527738/1