Datum10.01.2026 21:09
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Goldberg, Landkreis Ludwigslust-Parchim, wurden nach einem Ausbruch der Geflügelpest rund 23.000 Mastputen getötet. Der hoch ansteckende Virus H5 wurde in Proben nachgewiesen, wobei unklar bleibt, wie er in den Betrieb gelangte. Zum Schutz der Tiere wurden Schutzzonen mit einem Radius von drei und zehn Kilometern eingerichtet. Mehr als 9.000 Tierhalter im Landkreis haben rund 3,6 Millionen Stück Geflügel, darunter 88 Betriebe mit über 350 Tieren.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tierseuche“. Lesen Sie jetzt „Geflügelpest in Goldberg – 23.000 Puten getötet“. Nach einem Geflügelpest-Ausbruch im Landkreis Ludwigslust-Parchim sind rund 23.000 Mastputen getötet worden. Betroffen ist ein Betrieb in der Gemeinde Goldberg, wie der Landkreis mitteilte. Erste Hinweise auf den Ausbruch habe es demnach bereits am Donnerstag gegeben. Bei der Untersuchung von Proben sei das hoch ansteckende Geflügelpest-Virus H5 nachgewiesen worden. Noch unklar ist, wie der Erreger in den Betrieb gelangte. Rund um den betroffenen Standort wurden eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern und eine Überwachungszone mit einem Radius von zehn Kilometern eingerichtet. Alle Maßnahmen würden in enger Abstimmung mit dem Landwirtschaftsministerium getroffen, hieß es in einer Mitteilung. Im gesamten Landkreis Ludwigslust-Parchim und in der Landeshauptstadt Schwerin sind laut Kreisverwaltung mehr als 9.000 Tierhalter mit etwa 3,6 Millionen Stück Geflügel gemeldet. 88 Betriebe halten jeweils mehr als 350 Tiere. © dpa-infocom, dpa:260110-930-526668/1