Datum10.01.2026 18:00
Quellewww.zeit.de
TLDRDie deutschen Skispringer Karl Geiger und Pius Paschke enttäuschten beim Weltcup in Zakopane und belegten im Super-Team-Wettbewerb den sechsten Platz. Bundestrainer Stefan Horngacher äußerte sich unzufrieden über die Leistung, obwohl das Training gut verlief. Die Siege gingen an Österreich, Slowenien und Polen. Zudem wurde der Italiener Francesco Cecon wegen Anzugmanipulation disqualifiziert, was vor dem Hintergrund verschärfter Materialkontrollen nach einem früheren Skandal für Aufsehen sorgte.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wintersport“. Lesen Sie jetzt „Skispringer Geiger und Paschke im Super Team chancenlos“. Die dezimierten deutschen Skispringer haben beim Weltcup im polnischen Zakopane erneut enttäuscht. Karl Geiger und Pius Paschke konnten im Super-Team-Wettbewerb erwartungsgemäß nicht in den Kampf um die Podestplätze eingreifen. Das deutsche Duo belegte den sechsten Platz. "Es ist nicht so gelungen, wie wir uns das vorgestellt haben. Das Training lief eigentlich gut", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher in der ARD. Den Sieg sicherten sich die Österreicher Stephan Embacher und Jan Hörl mit großem Vorsprung. Rang zwei ging an die Mannschaft aus Slowenien, die auf Vierschanzentournee-Sieger Domen Prevc verzichtete. Auf Platz drei landete Polen. Die derzeit Besten aus dem Horngacher-Team fehlen an diesem Wochenende. Felix Hoffmann hat Knieprobleme, Philipp Raimund ist krank. Im Super Team, das in diesem Jahr erstmals bei Olympischen Winterspielen ausgetragen wird, springen zwei Athleten pro Nation. Die Sportler der besten Teams sind jeweils dreimal gefordert. Für etwas Aufsehen sorgte in der polnischen Skisprung-Hochburg die Disqualifikation des Italieners Francesco Cecon. Seine Herausnahme aus dem Wettbewerb wurde vom Weltverband Fis mit einer Manipulation des Anzugs vor dem Start begründet. Worin diese genau bestand, teilte die Fis zunächst nicht mit. Die Begründung ist ungewöhnlich. Nach dem Skandal um manipulierte Sprunganzüge des norwegischen Teams bei den Weltmeisterschaften im vergangenen Jahr in Trondheim, wurden die Materialkontrollen verschärft. Schon bei der Vierschanzentournee und in weiteren bisherigen Weltcupspringen hatte es Disqualifikationen gegeben. Häufig wurden sie mit einer nicht zugelassenen Anzuglänge begründet. © dpa-infocom, dpa:260110-930-526384/1