Winterwetter: Feuerwehr zieht positive Einsatzbilanz im Norden

Datum10.01.2026 16:44

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Feuerwehr im Norden zieht eine positive Bilanz des Wintersturms "Elli". Die Krisenlage blieb aus, da die Bevölkerung die Warnungen ernst nahm und überwiegend zu Hause blieb. In vielen Regionen verlief der Unwettertag ruhiger als befürchtet, mit wenigen ernsthaften Einsätzen. Am stärksten gefordert waren die Feuerwehren in der Region West, wo Schneeverwehungen und Glätte zu einem Anstieg der Einsätze führten. Insgesamt blieb die Lage in anderen Bereichen, wie Flensburg und Kiel, entspannt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter“. Lesen Sie jetzt „Feuerwehr zieht positive Einsatzbilanz im Norden“. Die Feuerwehr hat während des Wintersturms "Elli" vielerorts weniger zu tun gehabt als erwartet. Eine flächendeckende Krisenlage sei ausgeblieben, teilte der Landesfeuerwehrverband mit. In vielen Regionen sei der Unwettertag deutlich ruhiger verlaufen als zunächst befürchtet. Ein wesentlicher Grund dafür sei, dass die Bevölkerung die Warnungen vorab ernst genommen habe. "Man hat deutlich gemerkt, dass die Menschen zu Hause geblieben sind", teilte die für Nordfriesland, Flensburg und Schleswig-Flensburg zuständige Leitstelle Nord mit.  Im Bereich der Leitstelle Mitte (Kiel, Rendsburg-Eckernförde und Plön) verlief die Lage insgesamt eher ruhig. Im Hafen in Eckernförde gerieten zwei rund 24 Meter lange Schiffe in Schwierigkeiten, nachdem sich eines losgerissen und gegen das andere gedrückt hatte. Durch das Lenzen der Schiffe konnte jedoch ein Sinken verhindert werden. Für die Kreise Ostholstein, Stormarn und Herzogtum Lauenburg meldete die Leitstelle Süd ebenfalls eine entspannte Einsatzlage. Auch aus Lübeck und Neumünster wurden keine besonderen Schadenslagen gemeldet. Am stärksten gefordert waren die Feuerwehren und Hilfsorganisationen den Angaben zufolge im Bereich der Leitstelle West (Kreise Dithmarschen, Steinburg, Pinneberg und Segeberg). Dort kam es vor allem durch Schneeverwehungen, Glätte und Schneelasten zu einem deutlichen Anstieg der Einsätze. © dpa-infocom, dpa:260110-930-526171/1