Datum10.01.2026 14:31
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Brandanschlag auf das Stromnetz in Berlin muss mit monatelangen Reparaturen gerechnet werden. Im Bezirk Steglitz-Zehlendorf wurde eine zweite provisorische Hochspannungsleitung installiert, um die Versorgungsqualität zu verbessern. Der Anschlag hatte Anfang Januar rund 100.000 Menschen ohne Strom, Heizung und Kommunikation gelassen, darunter etwa 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe. Die provisorischen Leitungen bleiben in Betrieb, bis der ursprüngliche Netzzustand wiederhergestellt ist.
InhaltNach dem Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz ist eine zweite provisorische Leitung eingerichtet. Die eigentlichen Reparaturen sollen jedoch Monate dauern. Im Berliner Bezirk Steglitz-Zehlendorf ist nach dem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke eine zweite provisorische Hochspannungsleitung in Betrieb genommen worden. Wie Stromnetz Berlin mitteilte, solle sie die erste provisorische Notleitung ergänzen und damit die Versorgungssicherheit erhöhen. Die eigentlichen Reparaturarbeiten würden jedoch mehrere Monate in Anspruch nehmen. "Die beiden Provisorien bleiben solange in Betrieb, bis der ursprüngliche Netzzustand wieder hergestellt ist", teilte Stromnetz Berlin mit. Der Brandanschlag Anfang Januar hatte erhebliche Schäden verursacht und rund 100.000 Menschen im Südwesten Berlins zeitweise ohne Strom, Heizung und Kommunikation zurückgelassen. Etwa 45.000 Haushalte und 2.200 Betriebe waren betroffen. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.