Verkehr: Glätte sorgt für über 40 Unfälle in Schleswig-Holstein

Datum10.01.2026 10:53

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Schleswig-Holstein führten Glättebedingungen in der Nacht zu Samstag zu über 40 Verkehrsunfällen, überwiegend Blechschäden und nur wenigen Verletzten. Besonders betroffen waren der Kreis Stormarn sowie die Städte Lübeck und Flensburg, wo auch Hochwasser gemeldet wurde. Seit Freitagabend registrierte der Lagedienst zahlreiche wetterbedingte Einsätze. Eine Frau verletzte sich schwer bei einem Sturz mit dem E-Scooter. Die Polizei warnt vor weiterhin glatten Straßen und appelliert an die Verkehrsteilnehmer, ihre Fahrweise anzupassen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Verkehr“. Lesen Sie jetzt „Glätte sorgt für über 40 Unfälle in Schleswig-Holstein“. In Schleswig-Holstein hat Glätte in der Nacht zu Samstag zu zahlreichen Verkehrsunfällen geführt. Nach Angaben der Polizeileitstellen wurden landesweit über 40 Glätteunfälle gemeldet. Verletzte gab es nur vereinzelt, die meisten Unfälle waren Blechschäden. Die Leitstelle Süd meldete seit Freitag 18 Uhr 12 Glätte- und Schneeunfälle sowie 25 wetterbedingte Einsätze. Besonders im Kreis Stormarn waren viele Landstraßen stark vereist und auch am Morgen noch nicht geräumt. Mindestens ein Dutzend Autos blieb stecken, sie mussten zum Teil noch am Morgen geborgen werden. Zudem kam es in Lübeck zu Hochwasser, das nach Angaben des Sprechers des Lagedienstes Süd aber glimpflich verlief. Das Wasser sei mittlerweile abgeflossen, die Pegelstände insgesamt erhöht. Der Lagedienst Nord zählte seit Samstagabend zehn Glätteunfälle, überwiegend mit Blechschäden. Zudem gab es 40 wetterbedingte Einsätze, wie ein Sprecher des Lagedienstes mitteilte. Auch in Flensburg meldete der Lagedienst Hochwasser, das über die Kaimauer lief. Größere Schäden entstanden jedoch nicht. Anders verhielt es sich am Freitagvormittag: Eine 52-jährige Frau stürzte dort auf vereister Straße mit ihrem E-Scooter und zog sich schwere Kopfverletzungen zu. Sie wurde sofort in ein Krankenhaus gebracht. Der Lagedienst West, zuständig für die Kreise Pinneberg, Segeberg, Dithmarschen und Steinburg, registrierte seit Samstag 18 Uhr 21 Glätteunfälle. Auch hier gab es keine Verletzten, die Schäden beschränkten sich auf Blech. Die Polizei appelliert an alle Verkehrsteilnehmer, sich auf winterliche Straßenverhältnisse einzustellen und ihre Fahrweise den glatten Straßen anzupassen. Besonders auf Landstraßen und in Küstennähe bestehe weiterhin erhöhte Glättegefahr. © dpa-infocom, dpa:260110-930-525073/1