Datum10.01.2026 05:30
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Hamburger Schwanenwesen hat das winterliche Wetter für Tierrettungsübungen im fast zugefrorenen Stadtparksee genutzt. Laut Olaf Nieß, dem Leiter, sind viele Tiere im Eis gefangen, weshalb es wichtig ist, die Rettungstechniken zu trainieren. Bei minus fünf Grad Celsius wurde mit Neoprenanzügen und Booten geübt. Nieß warnte jedoch davor, eigenständig Tiere aus dem Eis zu retten und empfahl, im Notfall die Feuerwehr oder Polizei zu alarmieren, da das Eis brüchig ist.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Schwanenwesen nutzt Winterwetter für Übungen im Eis“. Das Hamburger Schwanenwesen, das in der Hansestadt auch für die Rettung von Wildtieren zuständig ist, hat das eiskalte Winterwetter für wichtige Übungen im fast zugefrorenen Stadtparksee genutzt. "Wir haben gerade viele Einsätze, weil Tiere im Eis gefangen sind", sagte Olaf Nieß, Leiter des Schwanenwesens, der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. Umso wichtiger sei es, dass dabei jeder Handgriff sitzt, "damit wir die Sicherheit der Mitarbeiter gewährleisten können." Nieß und sein Team haben sich deshalb Neoprenanzüge, Seile, Boote und vieles mehr geschnappt und haben bei minus fünf Grad Celsius Tierrettungen aus halb zugefrorenen Gewässern geübt. "Es geht darum, die technischen Abläufe zu üben, damit das Team auch wirklich miteinander eingespielt ist." Das sei auch zu großen Teilen an dem Eisrettungs-Übungstag gut gelungen. "Eigentlich ist ja sogar schön, wenn man Fehler findet. Denn, wenn sie in einer Übung passieren, passieren sie nicht im echten Leben da draußen." Gleichzeitig warnte Nieß eindringlich davor, es dem Schwanenwesen nachzumachen. "Die Leute sollen bitte nicht eigenständig Tiere aus dem Eis retten. Auch wir machen das nur mit spezieller Sicherheitsausrüstung." Abgesehen davon, dass es derzeit nirgendwo in Hamburg tragfähiges Eis gebe, seien die Kanten des Eises absolut brüchig. "Selbst Hunde würden da einbrechen." Bei Notfällen sollen stattdessen stets sofort Feuerwehr und Polizei alarmiert werden. © dpa-infocom, dpa:260110-930-524438/1