Datum20.10.2025 10:45
Quellewww.zeit.de
TLDRNach der Klausurtagung der CDU hat Bundeskanzler Friedrich Merz die Abgrenzung zur AfD bekräftigt und warnt, dass die von der AfD angebotene Kooperation eine Bedrohung für die CDU darstellt. Merz betrachtet die AfD als Hauptgegner bei den kommenden Wahlen und lehnt den Begriff "Brandmauer" ab, um die Distanz zur AfD zu beschreiben. Er betont, dass grundlegende politische Überzeugungen die beiden Parteien trennen und kritisiert die AfD für ihre Infragestellung der deutschen Grundentscheidungen seit 1945.
InhaltDie CDU hat nach der Klausurtagung die Abgrenzung zur AfD bekräftigt. Die von der AfD ausgestreckte Hand sei eine Hand, die uns vernichten will, warnt der Kanzler. Nach der Klausurtagung der CDU hat Bundeskanzler Friedrich Merz deutlich gemacht, dass sich seine Partei klar von der AfD abgrenzt. "Wir wollen die bestimmende politische Kraft in unserem Lande bleiben", sagte der Kanzler in Bezug auf die anstehenden Wahlen im kommenden Jahr. "Wahrscheinlich ist bei diesen Wahlen die AfD unser Hauptgegner." Die dazu "von der AfD vorgeblich ausgestreckte Hand" für eine inhaltliche und politische Zusammenarbeit sei "eine Hand, die uns vernichten will", warnte Merz. Merz macht zugleich deutlich, dass er nicht von einer "Brandmauer" gegen die AfD sprechen wolle. "Brandmauer ist nicht unser Sprachgebrauch. War es nicht, wird es nicht", sagte Merz. "Es trennen uns nicht nur Details. Es trennen uns von der AfD grundsätzliche Fragen und grundsätzliche politische Überzeugungen", sagte der CDU-Chef weiter. Die AfD stelle die Grundentscheidungen der Bundesrepublik Deutschland seit 1945 infrage. "Wir werden mit der AfD jetzt auch inhaltlich sehr klar und sehr deutlich sagen, wo sie steht", sagte der Kanzler. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.