Datum20.10.2025 10:35
Quellewww.zeit.de
TLDRAndrea Sawatzki erzählt in einem Interview, dass sie aufgrund ihrer gewaltvollen Kindheit lange Zeit das Gefühl hatte, nicht lieben zu können und nicht für die Mutterrolle geeignet zu sein. Ihre Sorgen übertrugen sich auf die Vorstellung, ihre ungeborenen Kinder vor sich selbst schützen zu müssen. Mittlerweile hat sie jedoch die Mutterrolle angenommen und beschreibt sich als glückliche und liebevolle Mutter von zwei Söhnen. In ihren Romanen reflektiert sie über ihre Kindheitserlebnisse.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Leute“. Lesen Sie jetzt „Andrea Sawatzki: Dachte lange, dass ich nicht lieben kann“. Die Schauspielerin Andrea Sawatzki sah sich laut eigenen Worten nach einer gewaltvollen Kindheit zunächst der Mutterrolle nicht gewachsen. "Ich hatte das Gefühl, dass ich nicht lieben kann. Dass ich keine Geduld habe", sagte die 62-Jährige der "Zeit". Sie habe angenommen, "nicht der richtige Mensch für eine Familie" zu sein. "Ich wollte meine ungeborenen Kinder vor einer Mutter wie mir bewahren." Sie sei dann aber in die Mutterrolle hineingewachsen, erzählt die Schauspielerin, die mit ihrem Schauspiel-Kollegen Christian Berkel zwei heute erwachsene Söhne hat. "Ich habe das Kind in mir gefunden und bin eine sehr liebende Mutter geworden. Und eine wahnsinnig glückliche Mutter." Sawatzki, die sieben Jahre die schwermütige Hauptkommissarin Charlotte Sänger im Frankfurter "Tatort"-Krimi spielte, schildert in dem "Zeit"-Interview Details ihrer gewaltvollen Kindheit. Sawatzki hat schon früher über ihre sehr schwere Kindheit gesprochen und auch erzählt, wie sie ihren später dementen Vater als Kind gepflegt habe. In ihren Romanen "Brunnenstraße" (2022) und "Biarritz" (2025) arbeitet sie die Erlebnisse auf. © dpa-infocom, dpa:251020-930-183390/1