Datum20.10.2025 09:45
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Thyssenkrupp-Tochter TKMS ist erfolgreich an die Börse gegangen, mit einem Startpreis von 60 Euro, der auf fast 73 Euro anstieg. TKMS, Deutschlands größter Marineschiffbauer, wurde von Thyssenkrupp abgespalten, wobei der Mutterkonzern 51 Prozent der Anteile behält. Der Aktienkurs von Thyssenkrupp fiel am selben Tag. Vorstandschef Oliver Burkhard betonte die Bedeutung des Börsengangs für die maritime Sicherheit und die Zukunft des Unternehmens mit 9.000 Beschäftigten und einem Auftragsbestand von 18,6 Milliarden Euro.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rüstungsindustrie“. Lesen Sie jetzt „Thyssenkrupp-Tochter TKMS mit starkem Börsendebüt“. Deutschlands größter Marineschiffbauer TKMS ist erfolgreich an die Börse gegangen. Nach einem Start zu 60 Euro kletterten die vom Mutterkonzern Thyssenkrupp abgespaltenen Aktien auf fast 73 Euro. Der Unternehmenswert von TKMS liegt damit bei mehr als drei Vierteln von Thyssenkrupp. Im Rahmen der Abspaltung hatten Thyssenkrupp-Aktionäre für jeweils 20 ihrer Aktien automatisch einen Anteilsschein an TKMS bekommen. Der Mutterkonzern Thyssenkrupp behält 51 Prozent der Anteile. Thyssenkrupp-Aktien wurden am Morgen etwa ein Fünftel niedriger gehandelt als am Freitag. TKMS-Vorstandschef Oliver Burkhard nannte den Schritt in die Eigenständigkeit ein starkes Signal für die maritime Sicherheit. Das Unternehmen habe rund 9.000 Beschäftigten und einem Auftragsbestand von 18,6 Milliarden Euro. "Wir sind das maritime Powerhaus in Europa", sagte er. Der Börsengang ermögliche einen direkten Zugang zum Kapitalmarkt. TKMS ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für nicht-nuklear betriebene U-Boote, baut aber auch Fregatten und Korvetten. Weitere Standorte sind Wismar, wo TKMS wie in Kiel U-Boote bauen und künftig 1.500 Arbeitsplätze haben will, und Itajaí in Brasilien. Daneben betreibt das Unternehmen Standorte in Hamburg, Bremen und Emden. © dpa-infocom, dpa:251020-930-183139/1