Datum08.01.2026 20:56
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Hannover wurde das Tausalzverbot vorübergehend aufgehoben, um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden angesichts drohender Eisglätte zu gewährleisten. Die Entscheidung, die ab Freitag gilt und bis zum 23. Januar andauern soll, folgt auch der Ankündigung von Braunschweig, das Verbot zu lockern. Die Stadt weist darauf hin, Streusalz sparsam und nur bei tatsächlicher Glätte zu verwenden. Grund für diese Maßnahme sind extrem niedrige Temperaturen und die Gefahr von Blitzeis durch anhaltenden starken Schneefall.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter“. Lesen Sie jetzt „Tausalzverbot in Hannover vorübergehend aufgehoben“. Wegen drohender Eisglätte hebt nach Braunschweig auch Hannover das Verbot von Tausalz vorübergehend auf. "Durch die Kombination aus dem bereits vorhandenen Schnee und Eis und dem bevorstehenden extremen Frost entsteht eine außergewöhnliche Glättegefahr, der mit rein mechanischen Mitteln nicht mehr sicher begegnet werden kann", teilte die Landeshauptstadt zur Begründung mit. Das Verbot von Tausalz diene zwar dem wichtigen Umweltschutz, in der aktuellen Extremsituation überwiege aber der Schutz von Verkehrsteilnehmenden, hieß es weiter. Die Maßnahme gelte ab Freitag, 0.00 Uhr, weil zweistellige Minusgrade und erneuter starker Schneefall angekündigt seien. Die zeitlich beschränkte Befreiung vom Salzverbot soll zunächst bis zum 23. Januar gelten. Zuvor hatte mit Braunschweig auch die zweitgrößte Stadt des Landes angekündigt, dass Bürgerinnen und Bürger auf Gehwegen ausnahmsweise Streusalz einsetzen dürfen. Hintergrund sind Wetterprognosen, nach denen Regen auf gefrorene Flächen treffen und sogenanntes Blitzeis entstehen kann. Die Stadt appellierte aber, Streusalz nur sparsam und ausschließlich bei tatsächlicher Eisglätte oder nicht anders zu beseitigenden Schneeresten zu verwenden. © dpa-infocom, dpa:260108-930-517487/1