Datum08.01.2026 19:06
Quellewww.zeit.de
TLDRDer brasilianische Präsident Lula da Silva hat ein Veto gegen ein Gesetz eingelegt, das die Haftstrafe seines Vorgängers Jair Bolsonaro von 27 auf etwa zwei Jahre verkürzen würde. Das Parlament hatte zuvor für die Haftverkürzung gestimmt, doch das Veto kann durch eine Mehrheitsentscheidung im Kongress aufgehoben werden. Bolsonaro wurde wegen eines geplanten Umsturzes nach seiner Wahlniederlage 2022 verurteilt und sitzt seit November im Gefängnis.
InhaltMit einem Gesetz will das brasilianische Parlament die Haftstrafe von Ex-Präsident Bolsonaro von 27 auf etwa zwei Jahre verkürzen. Präsident Lula stellt sich dagegen. Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva hat sich mit einem Veto gegen eine Haftverkürzung seines Vorgängers Jair Bolsonaro gestellt. Das Parlament hatte zuvor ein Gesetz verabschiedet, das eine deutliche Verkürzung der Haftstrafe des ehemaligen Präsidenten vorsieht. Allerdings kann der Kongress das Veto mit einer Mehrheitsentscheidung wieder aufheben. Wegen eines geplanten Umsturzes nach seiner Niederlage bei der Wahl 2022 hatte das Oberste Gericht des lateinamerikanischen Landes Bolsonaro zu einer Haftstrafe von 27 Jahren verurteilt. Seit dem vergangenen November sitzt der 70-Jährige im Gefängnis. Im Dezember stimmten jedoch beide Parlamentskammern in der Hauptstadt Brasília für eine deutliche Verkürzung. Demnach soll die Haft auf etwas mehr als zwei Jahre verkürzt werden. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.