Datum08.01.2026 18:11
Quellewww.zeit.de
TLDRHamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank ruft die Bevölkerung auf, aktiv beim Schneeschippen zu helfen, angesichts der Unwetterwarnung und der extremen Schneemengen. Die Stadt kümmert sich um große Verkehrswege, während Eigentümer für die Gehwege zuständig sind und vorübergehend Salz streuen dürfen. Fegebank betont die Notwendigkeit gegenseitiger Hilfe und warnt vor möglichen Gefahren in Wäldern und auf zugefrorenen Gewässern.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unwetterwarnung“. Lesen Sie jetzt „Umweltsenatorin ruft zum Schneeschippen auf“. Angesichts einer Unwetterwarnung des Deutschen Wetterdienstes hat Hamburgs Umweltsenatorin Katharina Fegebank die Hamburgerinnen und Hamburger aufgefordert, im Kampf gegen die Schneemassen mitanzupacken. "Bitte greifen Sie zur Schaufel", sagte die Grünen-Politikerin, in deren Ressort auch der Winterdienst der Stadtreinigung liegt. "Bei diesen extremen Mengen stoßen wir schlicht an die Grenzen des Machbaren", sagte sie und betonte. "Wir können den Schnee nicht wegzaubern. Es ist ein absoluter Ausnahmewinter." Deshalb gelte in Hamburg jetzt Arbeitsteilung: "Die Stadt sichert die großen Verkehrsadern und wichtige Radwege." Aber auf den Gehwegen vor der Haustür seien die Eigentümer und Eigentümerinnen gefragt, so die Zweite Bürgermeisterin. Sie dürften jetzt für zwei Wochen auch Salz streuen, "damit die Wege frei sind und die Sturzgefahr verringert wird." "Helfen wir uns gegenseitig durch diese Tage", sagte sie. " Passen Sie gut auf sich auf und haben Sie ein Blick auf ihre Mitmenschen." Zugleich mahnte Fegebank zur Vorsicht: "Meiden Sie bitte die Wälder wegen der Schneebruch-Gefahr und gehen Sie keinesfalls auf zugefrorene Gewässer, das ist lebensgefährlich." © dpa-infocom, dpa:260108-930-517022/1