Datum08.01.2026 16:35
Quellewww.zeit.de
TLDRDas Braunkohlekraftwerk Schkopau wird auf Gas als Brennstoff umsteigen, um die CO2-Emissionen zu reduzieren. Das Landesverwaltungsamt hat bereits eine Zulassung für den vorzeitigen Baubeginn neuer Anlagen, darunter ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk, erteilt. Bis zum gesetzlich festgelegten Kohleausstieg 2034 sollen die neuen Anlagen die Versorgung des Chemieparks sowie die öffentliche Stromerzeugung sichern. Das Kraftwerk wird von der Saale Energie GmbH betrieben, dem größten Energieversorger in Sachsen-Anhalt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Energie“. Lesen Sie jetzt „Weniger Emissionen: Kraftwerk Schkopau steigt auf Gas um“. Das Braunkohlekraftwerk in Schkopau soll bald auf Gas als Brennstoff umsteigen. Es sei eine Zulassung für den vorzeitigen Beginn von Maßnahmen erteilt worden, teilte das Landesverwaltungsamt mit. Geplant ist demnach unter anderem, ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk und eine Industriegasturbinenanlage zu bauen. Bis Ende 2034 muss der Kohleausstieg verwirklicht sein, so ist es gesetzlich festgelegt. Die neuen Anlagen sollen in Zukunft unter anderem die Versorgung des benachbarten Chemieparks mit Prozessdampf und Strom sowie die Stromerzeugung für das öffentliche Netz sicherstellen - mit deutlich weniger Kohlendioxid-Emissionen als zuvor. Das Kraftwerk wird von der Saale Energie GmbH betrieben. Nach den Angaben des Landesverwaltungsamts ist es der größte Energieversorger in Sachsen-Anhalt mit zentraler Rolle in der öffentlichen Stromversorgung. Ende November vergangenen Jahres hatte es in dem Kraftwerk gebrannt. Infolgedessen waren beide Kraftwerksblöcke zeitweise außer Betrieb. Andere Kraftwerke hatten die Versorgung übernommen. © dpa-infocom, dpa:260108-930-516499/1