Sturmtief "Elli": ÖPNV in Leipzig und Dresden auf Wintersturm vorbereitet

Datum08.01.2026 15:49

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Verkehrsbetriebe in Leipzig und Dresden sind gut auf das herannahende Sturmtief "Elli" vorbereitet. Sie verfügen über ausreichend Streusalz, Mitarbeiter und Räumfahrzeuge, um den öffentlichen Nahverkehr aufrechtzuerhalten. Fahrgästen wird empfohlen, auf aktuelle Informationen zu achten und mehr Zeit einzuplanen. In Dresden wird zudem eine Bahn eingesetzt, die Oberleitungen mit Frostschutzmittel behandelt, um Probleme durch Schnee und Kälte zu minimieren. Wetterexperten prognostizieren etwa zehn Zentimeter Neuschnee, was als bewältigbar gilt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Sturmtief "Elli"“. Lesen Sie jetzt „ÖPNV in Leipzig und Dresden auf Wintersturm vorbereitet“. Die Verkehrsbetriebe in Leipzig und Dresden sehen sich für den vorhergesagten Wintersturm gerüstet. Es werde alles daran gesetzt, das Angebot wie geplant einzuhalten, teilte die beiden Verkehrsbetriebe auf Anfrage mit. Man habe ausreichend Streusalz, Mitarbeiter und Räumfahrzeuge im Einsatz.  Unter bestimmten Verhältnissen sind Kollegen auch nachts unterwegs, um Oberleitungen und Strecken freizuhalten, sagte eine Sprecherin der Leipziger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft mbH. Fahrgästen werde geraten, die bekannten Kommunikationskanäle im Blick zu behalten und gegebenenfalls etwas mehr Zeit einzuplanen und grundsätzlich außerhalb der eigenen vier Wände achtsam unterwegs zu sein. In Dresden werden den Angaben zufolge die Straßen für die Busse rechtzeitig freigeräumt. "Die Wetterexperten rechnen mit zehn Zentimetern Neuschnee. Das ist ein normaler Winter und sollte zu schaffen sein", betonte DVB-Sprecher Falk Lösch. Auch für die Straßenbahnen sei diese Schneemenge kein Problem. In der Landeshauptstadt ist zudem eine ältere Bahn unterwegs, die die Oberleitungen mit einem speziellen Frostschutzmittel einschmiert. Während des täglichen Betriebs bilde sich ohnehin kein Frost auf den Leitungen, betonte Lösch. "Und in den Nachtstunden fahren zwei Bahnen ohne Passagiere die Strecken ab, um den Eispanzer zu entfernen." © dpa-infocom, dpa:260108-930-516031/1