Prozesse: Großvater gesteht dutzendfachen Missbrauch seiner Enkelin

Datum08.01.2026 15:42

Quellewww.zeit.de

TLDREin 74-jähriger Großvater hat vor dem Landgericht Schwerin den mehrfachen sexuellen Missbrauch seiner Enkelin gestanden. Die Taten begannen, als das Kind fünf oder sechs Jahre alt war, und sollen bis Sommer 2024 andauerten. Insgesamt werden ihm 59 Missbrauchsfälle vorgeworfen. Im Gegenzug für sein Geständnis wurde ein Strafmaß von sechs Jahren und neun Monaten bis maximal acht Jahren vereinbart. Weitere Verhandlungstage sind bis Ende Januar geplant, um Beweise für das Geständnis zu prüfen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Prozesse“. Lesen Sie jetzt „Großvater gesteht dutzendfachen Missbrauch seiner Enkelin“. Ein 74-jähriger Großvater hat im Prozess vor dem Landgericht Schwerin den dutzendfachen sexuellen Missbrauch seiner kleinen Enkelin gestanden.  Die Tortur des Mädchens begann laut Anklage im Jahr 2015 oder 2016 - das Kind war zu dem Zeitpunkt fünf oder sechs Jahre alt. Insgesamt werden dem Großvater 59 zum Teil schwere Missbrauchsfälle zur Last gelegt. Die Taten sollen bis Sommer 2024 angedauert haben und vornehmlich in Schwerin passiert sein. Am ersten Prozesstag legte der Angeklagte ein Geständnis ab, wie ein Gerichtssprecher berichtete. Der Enkelin bleibe damit eine Aussage vor Gericht erspart. Wie der Sprecher weiter sagte, verständigten sich Richter, Staatsanwaltschaft und Verteidigung im Gegenzug auf ein Strafmaß von maximal acht Jahren Haft. Als Untergrenze wurden sechs Jahre und neun Monate genannt. Für den Prozess sind drei weitere Verhandlungstage bis Ende Januar vorgesehen. Das Gericht will dem Sprecher zufolge noch Beweise aufnehmen, um die Stichhaltigkeit es Geständnisses zu überprüfen. © dpa-infocom, dpa:260108-930-515965/1