Wetter: Präsenzunterricht kann bei extremem Winterwetter ausfallen

Datum08.01.2026 15:14

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Rheinland-Pfalz können Schulen bei extremem Winterwetter eigenständig entscheiden, ob der Präsenzunterricht ausfällt. Diese Entscheidung wird den Eltern über bekannte Kommunikationswege mitgeteilt. Es soll eine Notbetreuung bereitgestellt werden, und Schulen haben die Möglichkeit, digitalen Unterricht anzubieten. Eltern können bei ungünstigen Bedingungen ihre Kinder entschuldigen, ohne dass dies als Fehltag gewertet wird, sofern das Fehlen glaubhaft auf die Witterung zurückzuführen ist. Diese Regelung ist erprobt und wurde bereits in ähnlichen Situationen angewandt.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Wetter“. Lesen Sie jetzt „Präsenzunterricht kann bei extremem Winterwetter ausfallen“. Die rheinland-pfälzischen Schulen können bei extremem Winterwetter in Abstimmung mit den zuständigen Trägern vor Ort eigenständig entscheiden, ob der Präsenzunterricht nicht stattfindet. Eine solche Entscheidung soll nach Angaben des Bildungsministeriums den Eltern dann über die verabredeten Kommunikationswege weitergegeben werden. Grundsätzlich sollte in diesen Fällen, wenn es möglich und zumutbar ist, eine Notbetreuung gewährleistet werden, hieß es. Die Schulen können laut Ministerium zudem selbstständig entscheiden, in welcher Form sie ein Angebot für digitalen Unterricht und Hausarbeit bereitstellen. Falls die Schulen geöffnet sind, die Eltern aber wegen der Wetterlage die Kinder nicht in die Schule schicken, oder die Schülerinnen und Schüler wegen der Beeinträchtigungen die Schule nicht erreichen können, werde eine großzügige Entschuldigungspraxis angewendet, teilte das Bildungsministerium mit. Es werde dann davon abgesehen, den Tag als Fehltag zu werten.  Wichtig sei dabei aber, dass die Schülerinnen und Schüler glaubhaft vermitteln können, dass das Fehlen mit den wetterbedingten Beeinträchtigungen in Zusammenhang steht. Diese Regelung sei bereits in früheren Jahren bei vergleichbaren Lagen angewendet worden, so dass die Schulen damit umzugehen wissen, erklärte das Ministerium. © dpa-infocom, dpa:260108-930-515616/1