Datum08.01.2026 14:22
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Hamburger Senat hat aufgrund einer angekündigten Extremwetterlage mit bis zu 15 Zentimetern Neuschnee und Schneeverwehungen die Bevölkerung aufgefordert, am Freitag möglichst zuhause zu bleiben. Besonders im Straßenverkehr wird zu Vorsicht geraten. Der Schneefall der letzten Tage ist der stärkste seit 15 Jahren, was zu einer besonderen Gefahrenlage führt. Behörden und der Winterdienst arbeiten intensiv, um die Auswirkungen zu minimieren. Die Feuerwehr und die Krankenhäuser bereiten sich auf vermehrte Einsätze vor.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Unwetterwarnung“. Lesen Sie jetzt „Senat warnt: Aufenthalt im Freien vermeiden“. Angesichts der erwarteten Extremwetterlage hat der Senat die Hamburgerinnen und Hamburger aufgerufen, am Freitag möglichst zu Hause zu bleiben. Bei prognostizierten bis zu 15 Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen sollten sie "auf nicht unbedingt nötige Fahrten verzichten und bei Aufenthalten im Freien, insbesondere bei der Teilnahme am Straßenverkehr, besondere Vorsicht" walten lassen, hieß es. "In Hamburg hat es in den vergangenen Tagen so viel geschneit wie in den vergangenen 15 Jahren nicht. Der aktuell vorhandene und für die kommenden Stunden erneut vorhergesagte Schneefall führt zu einer besonderen Gefahrenlage", warnte der Senat. Alle Behörden und städtischen Betriebe arbeiteten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen der schwierigen Witterung so gering wie möglich zu halten. Der Winterdienst der Stadtreinigung sei seit Tagen im Dauereinsatz. "Angesichts der enormen Schneemengen, die eine Ausnahmesituation darstellen, stoßen die Räumarbeiten jedoch an Grenzen", hieß es. Die Feuerwehr Hamburg stelle sich ebenfalls auf vermehrte Einsätze ein. Zudem hätten die Krankenhäuser bereits ihr Personal in der Unfallchirurgie und den Notaufnahmen aufgestockt. © dpa-infocom, dpa:260108-930-515189/1