Datum08.01.2026 11:59
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Obdachlosenhilfe in Potsdam bereitet sich auf zunehmende Kälte und eine höhere Nachfrage nach Unterbringungsmöglichkeiten vor. Die AWO betont die Verfügbarkeit von Notaufnahmen, jedoch fehlt ein Kältebus wie in Berlin. Die Bürger werden aufgefordert, Obdachlosen Hilfe anzubieten, etwa durch warme Getränke. In der Zeit von November bis März wird eine Winternotfallhilfe angeboten, die jedem, der einen Schlafplatz möchte, diesen garantiert. Wegen drohender Minusgrade und Schneeverwehungen wird die Unterstützung besonders wichtig.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kältehilfe“. Lesen Sie jetzt „Obdachlosenhilfe stellt sich auf Kälte-Nächte ein“. Angesichts der drohenden Kälte in den kommenden Tagen stellt sich die Obdachlosenhilfe in Potsdam auf eine erhöhte Nachfrage nach Unterbringungsmöglichkeiten ein. "Wir hoffen, dass die Plätze ausreichen", sagte eine Sprecherin der AWO in Potsdam. Es gebe Notaufnahmen und Unterbringungsmöglichkeiten für Obdachlose. Einen Kältebus wie in Berlin gebe es aber nicht. Sie rief die Mitbürger dazu auf, Obdachlosen Hilfe anzubieten. Das könne schon mitunter eine Tasse Tee für den Moment leisten, sagte sie. "Man kann die Menschen nicht zwingen, aber man kann Angebote machen." Wenn die Menschen nicht mehr ansprechbar seien oder ein Notfall bestehe, solle man unbedingt den Rettungsdienst rufen. In Brandenburgs Landeshauptstadt helfen Streetworker in Kooperation mit der Stadt den Obdachlosen in der kalten Jahreszeit. Jedes Jahr wird vom 1. November bis 31. März die Winternotfallhilfe angeboten. "Dies bedeutet, dass alle Menschen, die freiwillig einen Schlafplatz haben möchten, auch diesen bekommen", hieß es auf der Internetseite der Straßensozialarbeit "Streetwork" Potsdam. Dafür würden jedes Jahr Räume durch die Stadtverwaltung angemietet. In den kommenden Tagen soll es teilweise in Brandenburg zu zweistelligen Minusgraden kommen. Ein Sturmtief soll zudem zu Schneeverwehungen führen. © dpa-infocom, dpa:260108-930-514110/1