Datum08.01.2026 12:01
Quellewww.zeit.de
TLDRNach dem Scheitern der SPD/BSW-Koalition in Brandenburg drängt die Wirtschaft auf zügige Koalitionsgespräche zwischen SPD und CDU. IHK-Präsident Jens Warnken betont, dass eine schnelle Regierungsbildung notwendig sei, um Vertrauen in die Politik zu stärken und die Stimmung in den Unternehmen zu verbessern. Ministerpräsident Dietmar Woidke hat die Koalition aufgrund von Instabilität und fehlendem Bekenntnis beendet und plant eine neue Koalition mit der CDU. Derzeit bleibt eine Minderheitsregierung im Amt.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Nach Scheitern der Koalition“. Lesen Sie jetzt „Wirtschaft will Tempo bei SPD-CDU-Gesprächen in Brandenburg“. Nach dem Scheitern der SPD/BSW-Koalition in Brandenburg gibt es Forderungen aus der Wirtschaft nach einem raschen Start von Koalitionsgesprächen mit der CDU. Die Gespräche über die Bildung einer neuen Landesregierung müssten unverzüglich starten, erklärte der Präsident der Industrie- und Handelskammer Cottbus, Jens Warnken, für die Landesarbeitsgemeinschaft der Brandenburger Kammern. "Eine Hängepartie bis in die Sommermonate darf es nicht geben." Die Landes-SPD in Brandenburg bereitet Gespräche mit der CDU vor. Einen Zeitplan nannte die Partei bislang aber nicht. IHK-Präsident Warnken sagte laut einer Mitteilung, großes Tempo in der Regierungsbildung sei auch eine Chance, die schlechte Stimmung in den Unternehmen zu heben und Vertrauen in die Politik wiederherzustellen. Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hatte die bisherige Rot-Lila-Koalition am Dienstag nach gut einem Jahr für beendet erklärt. Als Gründe gab er Instabilität wegen des Zerfalls der BSW-Landtagsfraktion und das Fehlen eines geforderten Bekenntnisses zur Koalition an. Vorerst soll eine Minderheitsregierung weitermachen. Woidke plant aber eine Koalition von SPD und CDU. © dpa-infocom, dpa:260108-930-514126/1