Fußball-Bundesliga: Hamann über Bayern: Hat mit Effizienz wenig zu tun

Datum20.10.2025 05:56

Quellewww.zeit.de

TLDRDietmar Hamann äußert Bedenken zur Effizienz des FC Bayern trotz ihrer bisherigen Siegesserie in der Bundesliga. In der Sendung "Sky90" warnte er, dass die Mannschaft mit ihrem kleinen Kader und dem hohen Laufpensum Gefahr läuft, den Rhythmus zu verlieren. Hamann betonte, dass der aktuelle Erfolg nicht überbewertet werden sollte, da die entscheidenden Spiele erst im Frühjahr stattfinden. Zudem kritisierte er Harry Kanes defensive Einsätze, die seiner Torquote schaden könnten.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Fußball-Bundesliga“. Lesen Sie jetzt „Hamann über Bayern: Hat mit Effizienz wenig zu tun“. Trotz der Siegesserie des FC Bayern seit dem Saisonstart sieht der frühere Münchner Dietmar Hamann die Gefahr eines Einbruchs. "Sie sind die Mannschaft, die in der Bundesliga immer noch am meisten läuft. Das hat mit Effizienz wenig zu tun", sagte der TV-Experte in der Sendung "Sky90" nach dem 2:1 des Rekordmeisters gegen Borussia Dortmund. "Ob sie das so durchhalten mit dem kleinen Kader, den sie haben, das werden wir sehen", fügte Hamann mit Blick auf die kommenden Wochen mit vielen Spielen hinzu. Die Bayern haben alle elf Pflichtspiele in dieser Saison gewonnen. Nach dem Heimsieg im Topspiel gegen den BVB führen die Münchner die Bundesliga klar an. "Die Preise werden vergeben im April und im Mai. Sie haben auch im letzten Herbst guten Fußball gespielt, danach wurde es weniger und sehr wenig. Deshalb bin ich vorsichtig mit Superlativen", warnte Ex-Nationalspieler Hamann vor verfrühten Lobeshymnen für das Team von Trainer Vincent Kompany. In den letzten 25 Minuten gegen Dortmund seien die Münchner "stehend k.o." gewesen. Auch den hohen Einsatz von Bayerns Torjäger Harry Kane mit Rettungstaten in der Defensive sieht Hamann nicht nur positiv. "Es sollte nicht Usus werden, dass der Kane 20 Meter vor dem eigenen Tor grätscht. Das Erste, was leiden könnte, das könnte sein, dass er die Tore nicht mehr macht", sagte der 52-Jährige. © dpa-infocom, dpa:251020-930-182661/1