Alte Währung: Verbraucher tauschen mehr als 3,8 Millionen D-Mark um

Datum08.01.2026 05:00

Quellewww.zeit.de

TLDRIm vergangenen Jahr haben Verbraucher in Berlin und Brandenburg insgesamt 3,83 Millionen D-Mark bei der Bundesbank umgetauscht, was einem Wert von etwa 1,96 Millionen Euro entspricht. Dies waren rund 100.000 Mark weniger als im Vorjahr. Der Umtausch ist in Deutschland unbegrenzt möglich, da alte D-Mark-Bestände weiterhin gefunden werden, insbesondere bei Erbschaften. Die Bundesbank vermutet, dass einige Bestände nie mehr auftauchen werden, da sie von Sammlern oder ins Ausland gebracht wurden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Alte Währung“. Lesen Sie jetzt „Verbraucher tauschen mehr als 3,8 Millionen D-Mark um“. Rund 3,83 Millionen D-Mark haben Verbraucherinnen Verbraucher im vergangenen Jahr in Berlin und Brandenburg bei der Berliner Filiale der Bundesbank umgetauscht. Das waren etwa 100.000 Mark weniger als im Vorjahr, wie die Bank in Frankfurt mitteilte. Die Münzen und Scheine der alten Währung entsprachen einem Gegenwert von insgesamt rund 1,96 Millionen Euro.  Zwar löste das Euro-Bargeld zum 1. Januar 2002 die frühere nationale Währung ab. Dennoch tauchen immer noch alte D-Mark-Bestände auf - etwa in alten Häusern oder bei Erbschaften. Deutschland ist eins von sechs Ländern des Euroraums, in denen der Umtausch der alten nationalen Währung in Euro zeitlich unbegrenzt möglich ist.  Wer noch alte Scheine oder Münzen findet, kann diese kostenlos bei allen 31 Filialen der Bundesbank oder per Postweg über die Bundesbank-Filiale in Mainz zum Umtausch einreichen. Der Wechselkurs wurde mit der Euro-Einführung festgeschrieben: Für 1,95583 D-Mark bekommt man einen Euro.  Die Bundesbank geht davon aus, dass ein Teil der alten Scheine und Münzen nie mehr auftauchen wird - entweder, weil Sammler sich Bestände gesichert haben, oder weil Fans der einst als starken Währung geschätzten D-Mark Scheine und Münzen ins Ausland geschafft haben.  Im Schnitt wurden pro Umtauschvorgang in Berlin und Brandenburg rund 365 D-Mark eingereicht. Das war niedriger als im Vorjahr, als es pro Vorgang im Schnitt rund 406 Mark waren. © dpa-infocom, dpa:260108-930-512456/1