Nachrichtenpodcast: Eine Waffenruhe von kurzer Dauer

Datum20.10.2025 06:05

Quellewww.zeit.de

TLDRDie Waffenruhe zwischen Israel und Gaza ist nach nur einer Woche wieder in Gefahr. Israel berichtet von Angriffen der Hamas, woraufhin Luftangriffe im Gazastreifen folgen. Die Hamas bestreitet diese Vorwürfe. Zudem zeigt eine Studie des Robert Koch-Instituts, dass Armut das Risiko von Depressionen stark erhöht: 33% der Menschen mit niedrigem Einkommen leiden unter depressiven Gefühlen, während es bei wohlhabenden Menschen nur 8% sind. Die Zusammenhänge zwischen Armut und mentaler Gesundheit werden analysiert.

InhaltDie Waffenruhe zwischen Israel und Gaza hat nicht lange angehalten. Bedeutet der Bruch des Abkommens, dass der Krieg weitergeht? Und: Armut erhöht das Depressionsrisiko. Nach etwas über einer Woche könnte die Waffenruhe zwischen Israel und Gaza schon wieder ein Ende haben. Laut Israels Armee hat die Hamas mehrmals Soldaten angegriffen. Daraufhin habe Israel mehrere Luftangriffe im Süden des Gazastreifens gestartet. Die Hamas weist die Vorwürfe bislang zurück. Seit Tagen beschuldigen sich beide Seiten, die Waffenruhe nicht einzuhalten. Das US-Außenministerium hatte bereits im Vorfeld vor einem Bruch der Waffenruhe durch die Hamas gewarnt, was die Terrororganisation jedoch bestreitet. Steffi Hentschke, Nahostkorrespondentin für die ZEIT, behält in der unübersichtlichen Lage den Überblick. Im Podcast ordnet sie ein, wer jetzt eigentlich wen angegriffen hat, was dieser Bruch für das Fortbestehen einer Waffenruhe bedeutet und wie die Vermittlerstaaten, die USA und die arabischen Staaten, auf die Vorfälle blicken.   Immer mehr Menschen in Deutschland fühlen sich depressiv. Doch in der Bevölkerung zeigen sich je nach Einkommen und Bildungsstand Unterschiede: Menschen mit geringerem Einkommen und niedrigerem Schulabschluss berichten häufiger von depressiven Symptomen. Bei Menschen mit niedrigem Einkommen leiden 33 Prozent unter depressiven Gefühlen, während es bei Menschen mit hohem Einkommen nur acht Prozent sind. Das fand ein Forschungsteam des Robert Koch-Instituts (RKI) und der Berliner Charité in einer Studie heraus. Armut erhöht das Risiko, an einer Depression zu erkranken, um das Dreifache. Denn Menschen in Armut leben häufiger unter prekären Umständen, und viele können sich etwa eine vollwertige Mahlzeit alle zwei Tage nicht leisten. Wie genau Armut und mentale Gesundheit zusammenhängen und was in der Politik dagegen getan wird, analysiert Anaïs Kaluza aus dem Gesundheitsressort der ZEIT.  Und sonst so: Die Ampel der Zukunft – mit vier Farben für autonome Fahrzeuge   Moderation und Produktion: Roland Jodin  Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Miriam Mair  Alle Folgen unseres Podcasts finden Sie hier. Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.   Wenn Sie immer auf dem Laufenden bleiben wollen, abonnieren Sie hier die ZEIT auf WhatsApp.  Lernen Sie unsere Podcast-Hosts neu kennen und entdecken Sie Ihren nächsten Lieblingspodcast – beim ZEIT Podcast Club. Jetzt Tickets sichern.