Brandanschlag: Nach Stromausfall: Offizielle Entwarnung

Datum07.01.2026 22:36

Quellewww.zeit.de

TLDRNach einem Brandanschlag auf eine Kabelbrücke in Berlin-Steglitz-Zehlendorf kam es zu einem großflächigen Stromausfall, der 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen betroffen hat. Die linksextremistische Gruppe "Vulkangruppen" reklamierte den Angriff. Offizielle Entwarnung wurde nach der Wiederherstellung der Stromversorgung gegeben, wobei eine Warnung über das bundesweite Warnsystem MoWaS für Verwirrung sorgte. Es wurden Notstromaggregate aus dem Netz genommen, um Schäden zu vermeiden.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandanschlag“. Lesen Sie jetzt „Nach Stromausfall: Offizielle Entwarnung“. Nach dem tagelangen Stromausfall in Berlins Südwesten ist offizielle Entwarnung gegeben worden. Kurz nach 22.00 Uhr wurde per Alarmierung via Handy mitgeteilt: "Entwarnung: Wiederherstellung der Stromversorgung im Südwesten Berlins - Berlin".  Am Morgen hatte eine großflächige Warnung unter anderem per App bei vielen Menschen für Verwunderung gesorgt. Darin hieß es: "Achtung! Warnung Stromausfall für Berlin: Informieren Sie sich in bekannten Warnmedien." Verbraucher wurden aufgefordert, Notstromaggregate vom Netz zu nehmen, um Schäden zu vermeiden. Laut Innenverwaltung sind im bundesweiten Warnsystem MoWaS (Modulares Warnsystem) Textvorgaben für unterschiedliche Warnkategorien und Dringlichkeitsstufen voreingestellt. Diese könnten nicht vor Ort verändert werden, erklärte eine Sprecherin. "Eine Aktivierung des Cell Broadcast über MoWaS in ganz Berlin war zwingend notwendig, um alle potenziell Betroffenen in der Stadt zu erreichen und über die zu treffenden Maßnahmen bei der bevorstehenden Stromaufschaltung zu informieren", so die Sprecherin. Werde auf diese Art gewarnt, laute die Formulierung auch automatisch "Extreme Gefahr". Die Energieversorgung war am Vormittag wieder angelaufen.  Nach dem Brandanschlag an einer Kabelbrücke im Bezirk Steglitz-Zehlendorf hatte eine der linksextremistischen "Vulkangruppen", die seit 2011 vor allem in Berlin und Brandenburg immer wieder Brandanschläge auf die öffentliche Infrastruktur verübt haben sollen, die Tat für sich reklamiert. Am Samstagmorgen waren im Südwesten Berlins zunächst 45.000 Haushalte und 2.200 Unternehmen ohne Strom. © dpa-infocom, dpa:260107-930-511849/1