Datum07.01.2026 22:17
Quellewww.zeit.de
TLDRDer Berliner GdP-Vorsitzende Stephan Weh verteidigt Bürgermeister Kai Wegner gegen Kritik, die beim jüngsten Stromausfall entstand, als Wegner Tennis spielte. Weh betont, dass dies für den Einsatz der Polizei und Feuerwehr irrelevant sei und dass Politiker auch Pausen brauchen. Er sieht die Diskussion um Wegners Freizeitgestaltung als Ablenkung von wichtigen Themen und fordert, dass der Senat Maßnahmen zum Schutz der kritischen Infrastruktur Berlins ergreift.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Stromausfall“. Lesen Sie jetzt „GdP verteidigt Wegner nach Kritik am Tennisspielen“. Der Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh, hält die Kritik am Verhalten des Regierenden Bürgermeisters Kai Wegners während des Stromausfalls für überzogen. "Es hat für die Bewältigung derartiger Einsatzlagen für Polizei und Feuerwehr keinerlei Mehrwert, wenn Politiker draußen sind", sagte er zu den Vorwürfen, dass Wegner am ersten Tag des Stromausfalls Tennis spielen gegangen sei. "Den Strom hätte er auch nicht wieder anstellen können." "Natürlich nagt so etwas an der Glaubwürdigkeit eines Politikers, gerade weil jeder Satz auf die Goldwaage gelegt wird", so der GdP-Landeschef. "Aber mal ganz ehrlich, der Regierende ist ein Mensch und der braucht Pausen." Wegner hatte das Tennisspielen damit begründet, er habe dadurch seinen Kopf freibekommen wollen. "Wir sind uns sicher, dass er die letzten Tage dennoch ein ordentliches Arbeitspensum abgespult hat", sagte Weh. "Wir sollten jetzt auch aufpassen, dass durch diese Debatte nicht von den eigentlichen Problemen abgelenkt wird", forderte Weh. Wichtig sei, dass Wegner und der Senat jetzt Maßnahmen ergreifen, um die kritische Infrastruktur Berlins besser zu schützen. © dpa-infocom, dpa:260107-930-511816/1