Berlin: 83-Jährige während Stromausfall tot in Wohnung gefunden

Datum07.01.2026 21:03

Quellewww.spiegel.de

TLDRIn Berlin wurde eine 83-jährige Frau während eines mehrtägigen Stromausfalls tot in ihrer Wohnung gefunden. Ob ihr Tod mit dem Stromausfall in Verbindung steht, ist unklar. Der Vorfall folgte nach einem Brand an einer Kabelbrücke, der wichtige Versorgungsleitungen beschädigte und über 45.000 Haushalte ohne Strom ließ. Eine Obduktion wurde angeordnet, um die Todesursache zu klären. Der Stromausfall betraf auch Pflegeeinrichtungen, während die Stromversorgung nun wiederhergestellt ist.

InhaltTagelang waren Zehntausende Haushalte in Berlin ohne Strom. Währenddessen ist eine Seniorin gestorben. Ob ihr Tod im Zusammenhang mit dem Stromausfall steht, ist bisher unklar. In Berlin ist eine 83-Jährige während des Stromausfalls in einem betroffenen Stadtteil gestorben. Ein Angehöriger fand die Frau am Dienstagabend leblos in ihrer Wohnung, sagte Polizei-Vizepräsident Marco Langner bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus. Im Rettungswagen wurde vergeblich versucht, sie wiederzubeleben. Langner sprach von einem tragischen Vorfall. Die Kriminalpolizei war vor Ort, konnte jedoch nicht klären, ob der Tod durch einen Sturz oder den allgemeinen Gesundheitszustand der pflegebedürftigen Frau verursacht wurde. Eine Obduktion wurde angeordnet. Am Morgen des 3. Januar war an einer Kabelbrücke über den Teltowkanal ein Feuer ausgebrochen, das wichtige Versorgungsleitungen zerstörte. Der Brand führte zu einem tagelangen Stromausfall im Südwesten Berlins, von dem in der Spitze mehr als 45.000 Haushalte betroffen waren. Der Blackout umfasste auch Pflegeeinrichtungen für alte und kranke Menschen. Mittlerweile werden die Menschen im Südwesten von Berlin wieder mit Strom versorgt. Mit einem Brandanschlag kappten mutmaßlich Linksextreme die Stromverbindung für 45.000 Haushalte. Die sogenannten Vulkangruppen verüben seit Jahren Brandanschläge in Berlin. Was hinter den Gruppierungen steckt, lesen Sie hier  .