Datum07.01.2026 18:32
Quellewww.zeit.de
TLDRUS-Außenminister Marco Rubio plant nächste Woche Gespräche mit Vertretern der dänischen Regierung, nachdem Präsident Donald Trump erneut seinen Plan zur Übernahme Grönlands bekräftigt hat. Trump betonte den US-amerikanischen Anspruch auf die strategisch wichtige Insel aus Gründen der nationalen Sicherheit. Die Ankündigung folgt auf wachsende Bedenken unter westlichen Partnern über Trumps aggressive Rhetorik und mögliche Militäraktionen. Mehrere Politiker, darunter der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, haben Dänemark ihre Unterstützung zugesichert.
InhaltMarco Rubio will in der kommenden Woche mit Vertretern der dänischen Regierung sprechen. Zuvor hatte Donald Trump seinen Plan zur Übernahme Grönlands bekräftigt. Angesichts der anhaltenden Spannungen um Grönland hat US-Außenminister Marco Rubio Gespräche mit Vertretern der dänischen Regierung angekündigt. Das Gespräch solle kommende Woche stattfinden, sagte Rubio. Dänemarks Außenminister Lars Løkke Rasmussen hatte eigenen Angaben zufolge am Montag um ein Treffen mit Rubio gebeten, nachdem US-Präsident Donald Trump wiederholt seinen Willen zur Übernahme Grönlands durch die USA bekundet hatte. Trump bekräftigte am Sonntag den US-amerikanischen Anspruch auf die zu Dänemark gehörende Insel: "Wir brauchen Grönland aus Gründen der nationalen Sicherheit, und Dänemark wird dazu nicht in der Lage sein", sagte er an Bord der Air Force One. Trump schlug zudem vor: "Lassen Sie uns in 20 Tagen über Grönland sprechen." Nach dem US-Militärschlag in Venezuela und der Festnahme von Staatschef Nicolás Maduro wachsen bei westlichen Partnern der USA die Sorgen, dass Trump seine Drohungen, das rohstoffreiche und strategisch bedeutende Grönland einnehmen zu wollen, tatsächlich wahr machen könnte. Mehrere Staats- und Regierungschefs, darunter Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), veröffentlichten am Dienstag eine Erklärung, in der sie Dänemark ihre Solidarität zusicherten. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.