Datum07.01.2026 16:46
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Berliner Südwesten kehrte der Strom nach einem Brandanschlag zurück, jedoch sind viele Wohnungen weiterhin kalt. Bürgermeisterin Maren Schellenberg kündigte an, dass die Anlaufstellen für betroffene Menschen geöffnet bleiben, um sich aufzuwärmen. Zudem stellt die Bundeswehr an sieben Orten warmes Essen bereit. Trotz der Wiederherstellung der Stromversorgung wird die Situation weiterhin kritisch überwacht, und Notübernachtungsangebote bleiben bestehen, bis alle Probleme gelöst sind.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandanschlag“. Lesen Sie jetzt „Strom zurück im Südwesten - viele Wohnungen sind noch kalt“. Im Berliner Südwesten gibt es wieder Strom, aber nicht alle Probleme sind gelöst. "Noch sind die Häuser nicht warm und die Wohnungen. Das wird noch dauern", sagte die Bürgermeisterin des Bezirks Steglitz-Zehlendorf, Maren Schellenberg (Grüne), bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus. Deshalb habe man entschieden, die Anlaufstellen des Bezirks für Menschen, die von den Folgen des Stromausfalls betroffen sind, offenzuhalten. "Insbesondere am Rathaus, damit Menschen sich dort weiter aufwärmen können." Außerdem werde die Bundeswehr an sieben Stellen im Bezirk warmes Essen zur Verfügung stellen. Nach dem tagelangen Stromausfall sollen auch die Angebote für Notübernachtungen bestehen bleiben. "In welcher Größenordnung werden wir kurzfristig entscheiden", sagte die Bezirksbürgermeisterin. Seit dem Vormittag lief die Versorgung mit Strom im Südwesten der Stadt wieder nach und nach an. "Ich konnte es im ersten Augenblick gar nicht glauben", sagte Schellenberg. Nach Angaben von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) werden seit dem frühen Nachmittag wieder alle Haushalte mit Strom versorgt. © dpa-infocom, dpa:260107-930-510903/1