Datum07.01.2026 16:33
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Explosionen in Düsseldorf und Krefeld wurden durch fast baugleiche Sprengsätze verursacht, dies teilte die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft mit. Beide Vorfälle, die erheblichen Schaden anrichteten, stehen nicht im Verdacht der Drogenkriminalität. In Düsseldorf detonierte ein Blitzknallsatz an einem Haus eines bekannten Rap-Musikers, während in Krefeld die Haustür eines Mehrfamilienhauses betroffen war. Die jüngsten Vorfälle sind Teil einer größeren Serie von Explosionen im Rheinland, die mit Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden in Verbindung stehen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Detonationen“. Lesen Sie jetzt „Parallele bei Explosionen in Düsseldorf und Krefeld“. Die Explosionen an Wohnhäusern in Krefeld und Düsseldorf sind durch fast baugleiche Sprengsätze verursacht worden. Das hat die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft auf Anfrage mitgeteilt. In beiden Fällen war erheblicher Schaden entstanden. Hinweise auf Bezüge zur Drogenkriminalität lägen bislang nicht vor. Einem Gutachten des Landeskriminalamts zufolge handelte es sich bei dem Sprengsatz in Düsseldorf um einen sogenannten Blitzknallsatz. Das Haus, an dem der Sprengsatz in Düsseldorf Ende November explodierte, gehört einem bekannten Rap-Musiker. In Krefeld war am zweiten Weihnachtstag die Haustür eines Mehrfamilienhauses durch eine Explosion zerstört worden. Durch die Explosion waren wie in Düsseldorf Scheiben des gegenüberliegenden Hauses zersplittert. 2024 war das Rheinland von einer Explosionsserie mit 22 Tatorten heimgesucht worden. Die meisten Explosionen fanden in Köln und Umgebung statt. Explosionen gab es aber auch in Düsseldorf und Duisburg. Auslöser waren nach Erkenntnissen der Ermittler Auseinandersetzungen zwischen Drogenbanden und der Diebstahl von rund 300 Kilo Cannabis aus einer Lagerhalle in Hürth bei Köln. Die Ermittlungen führten bis Januar 2025 zur Identifizierung von 35 Tatverdächtigen. © dpa-infocom, dpa:260107-930-510828/1