Datum07.01.2026 16:27
Quellewww.zeit.de
TLDRIn Flensburg wird am Freitag eine Sturmflut erwartet, die das Wasser bis zu 1,20 Meter über Normalpegel steigen lässt. Besonders betroffen sind die Bereiche Schiffbrücke und Norderhofenden. Anwohner sollten ihr Eigentum mit Maßnahmen wie Schotten und Sandsäcken schützen. Die Feuerwehr stellt Sandsäcke zur Verfügung und plant, mobile Pumpen zur Vermeidung von Überflutungen einzusetzen. Oberbürgermeister Fabian Geyer betont, dass besonnenes Handeln der Stadt und der Anwohner entscheidend ist, um die Situation zu bewältigen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Winterwetter“. Lesen Sie jetzt „Sturmflut am Freitag in Flensburg erwartet“. Flensburg muss sich wegen des erwarteten Oststurms auf eine Sturmflut einstellen. Nach der Prognose des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) und des dänischen Meteorologischen Instituts (DMI) kann das Wasser am Freitag bis rund 1,20 Meter über normal steigen. Das Wasser werde voraussichtlich einige Zentimeter über die Kaikante laufen, teilte die Stadt mit. Betroffen sein werden die Bereiche Schiffbrücke und Norderhofenden. Anrainer sollten ihr Eigentum mittels Schotten, Sandsäcken und Pumpen vor dem Wasser schützen. Außerdem sollten Gegenstände aus tiefliegenden Gebäudeteilen gesichert werden. Die Feuerwehr werde zur Unterstützung der Betroffenen ab Freitag Sandsäcke an Selbstabholer ausgeben. In der Straße Norderhofenden soll zu den stationären Pumpen zusätzlich eine mobile Pumpe aufgebaut werden, um den Bereich ZOB und Hafendamm vor Überflutungen zu schützen "Am Freitag erwarten wir eine Sturmflut, die zu dieser Jahreszeit nicht unüblich ist", so Oberbürgermeister Fabian Geyer. "Wenn Stadt und Anwohner besonnen handeln, werden wir die Situation gut meistern." © dpa-infocom, dpa:260107-930-510776/1