Brandanschlag: Großschadenslage in Berlin gilt weiterhin

Datum07.01.2026 16:10

Quellewww.zeit.de

TLDRIn Berlin wurde nach einem mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag die Großschadenslage ausgerufen. Obwohl alle Haushalte seit dem Nachmittag wieder mit Strom versorgt sind, bleibt die Krisenstruktur bestehen, um weiterhin die Koordination zu gewährleisten. Innensenatorin Iris Spranger informierte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt über die Situation. Die Krisenstäbe beraten weiterhin über notwendige Maßnahmen zur Unterstützung, einschließlich der möglichen Einbindung der Bundeswehr.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandanschlag“. Lesen Sie jetzt „Großschadenslage in Berlin gilt weiterhin“. In Berlin sind alle Haushalte wieder ans Stromnetz angeschlossen, dennoch sollen die Krisenstäbe bestehen bleiben. "Die Großschadenslage ist weiterhin in Kraft, die Krisenstäbe arbeiten weiter wie bisher", sagte die Berliner Innensenatorin Iris Spranger (SPD) bei einer Pressekonferenz im Roten Rathaus. "Die Struktur bleibt so lange bestehen, bis ich die Großschadenslage widerrufe."  Sie habe auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) bereits darüber informiert. Die Innensenatorin hatte die sogenannte Großschadenslage am Sonntag ausgerufen, um so leichter unter anderem Hilfe der Bundeswehr in Anspruch nehmen zu können.  Nach einem mutmaßlich linksextremistischen Anschlag am Samstagmorgen waren zehntausende von Haushalten im Berliner Südwesten tagelang ohne Strom.  Nach Angaben von Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) werden alle Haushalte, Geschäfte und Betriebe seit dem frühen Nachmittag wieder mit Energie versorgt. Die Krisenstäbe unter anderem bei mehreren Senatsverwaltungen beraten und koordinieren die nötigen Maßnahmen. © dpa-infocom, dpa:260107-930-510661/1