Tiere im Winter: Kälte kein Problem für Tiger und Panda im Schweriner Zoo

Datum07.01.2026 15:09

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Schweriner Zoo kommen Sibirische Tiger und Rote Pandas gut mit den winterlichen Temperaturen zurecht, da sie an kalte Bedingungen angepasst sind. Im Gegensatz dazu bevorzugen wärmeliebende Tiere wie Flachlandtapire wärmere Ställe. Der Zoo beherbergt rund 1.500 Tiere, von denen viele bedroht sind, und bleibt ganzjährig geöffnet. Während einige Tiere Winterruhe halten, erhalten andere, wie Asiatische Löwen, angepasst an ihren Energiebedarf mehr Futter. Der Zoo sorgt auch im Winter für sichere Wege für Besucher.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Tiere im Winter“. Lesen Sie jetzt „Kälte kein Problem für Tiger und Panda im Schweriner Zoo“. Der Sibirische Tiger und der Rote Panda gehören zu den Tieren im Schweriner Zoo, die auch angesichts der aktuellen winterlichen Temperaturen keine Probleme haben. "Beim Tiger gibt ja der Name schon Auskunft über die Herkunft und die notwendige Witterungstoleranz, die tatsächlich von sehr kalten bis sehr heißen Temperaturen reicht", sagte eine Zoo-Sprecherin auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Die Pandas stammen ursprünglich aus dem Himalaya-Gebirge. "Auch dort kann es sehr kalt mit Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt werden, sodass die Tiere an winterliche Verhältnisse sehr gut angepasst sind", sagte die Sprecherin. Weniger gern mögen Tiere aus Südamerika die winterlichen Temperaturen. Wärmeliebende Arten wie die Flachlandtapire oder Wasserschweine halten sich bei den eisigen Temperaturen öfter in den warmen Stallungen und Innenbereichen auf, wie die Sprecherin erklärte. Im sogenannten Humboldthaus leben weitere Arten, die es gern warm mögen: Dazu gehören die Zweifingerfaultiere und kleine Primaten. Im Gebäude herrschen ganzjährig tropische Temperaturen, sodass den Tieren der Winter nichts ausmacht. Zoobesucher haben jederzeit Zutritt und können sich auch selbst etwas aufwärmen. Die Braunbären oder die Nordamerikanischen Baumstachler halten den Angaben zufolge derzeit Winterruhe. Sie seien erst im Frühjahr wieder zu sehen. Alle Tiere würden ganzjährig angepasst an ihre Bedürfnisse versorgt. Einige Arten wie die Asiatischen Löwen haben demnach im Winter einen höheren Energieverbrauch und bekommen dann auch mehr Nahrung. Hirscharten, die in der Natur in dieser Jahreszeit weniger Nahrung finden würden, erhalten deshalb aber nicht weniger Futter. Im Zoo Schwerin leben rund 1.500 Tiere in mehr als 500 Arten. Der Großteil der Arten gilt als bedroht. Der Tierpark ist an 365 Tagen geöffnet, auch bei tiefen Temperaturen. Täglich wird bei Schnee und Eis Winterdienst geleistet und die Wege werden freigehalten so gut es möglich ist. Es ergeben sich somit witterungsbedingt in der Regel keine Einschränkungen für die Gäste, wie die Sprecherin sagte. © dpa-infocom, dpa:260107-930-510080/1