Ashley Tisdale berichtet von ihrer toxischen »Mom Group« – Hilary Duffs Mann spottet

Datum07.01.2026 15:04

Quellewww.spiegel.de

TLDRAshley Tisdale hat ihre toxische Erfahrung in einer Müttergruppe in einem viralen Essay beschrieben. Sie fühlte sich zunehmend isoliert und gemobbt, was sie dazu brachte, die Gruppe zu verlassen. Auf sozialen Medien reagierte Hilary Duffs Mann, Matthew Koma, mit spöttischen Kommentaren, die auf mögliche Beteiligte aus der Gruppe hinweisen. Tisdale strebt an, andere Mütter zu ermutigen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben. Obwohl Spekulationen über die identifizierten Mütter im Raum stehen, bestreitet Tisdales Sprecher deren Bedeutung.

InhaltIn zwei persönlichen Texten hat Schauspielerin Ashley Tisdale erklärt, wieso sie ihre Promi-Müttergruppe verlassen hat. Die Story ging viral, nun meldet sich Hillary Duffs Mann Matthew Koma zu Wort. Wenn man ein Kind bekommt, kann der Austausch mit anderen Müttern wichtig für die eigene mentale Gesundheit werden. Sie sind ein gutes Mittel gegen Isolation in der Elternzeit und können frischgebackenen Eltern das Gefühl geben, mit ihren Problemen nicht allein zu sein. Aber: Der ständige Vergleich der Kinder und Erziehungsstile kann einen ebenfalls verunsichern und zusätzlichen Druck verursachen. So sind diese Gruppen Himmel und Hölle zugleich. Schauspielerin Ashley Tisdale schien einst Teil einer solchen Müttergruppe zu sein. Im September 2024 bekam sie ihre zweite Tochter. Im Dezember 2025 teilte sie in einem Blogpost und Anfang Januar in einem viralen Essay für "The Cut" "Breaking Up With My Toxic Mom Group"  , frei übersetzt: "Wie ich mich von meiner toxischen Müttergruppe trennte", gegen andere namentlich unbekannte Promi-Mamas aus. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. In den beiden Texten schreibt die 40-Jährige darüber, wie sie sich einer Müttergruppe anschloss und sich mit ihnen traf und über Windeln, Tipps zum Schlaftraining, Stimmungsschwankungen und weitere Mutterschaftsthemen austauschte und eine "Gemeinschaft aus Müttern" fand, bis diese "toxisch" wurde. "Nicht weil die Mütter selbst toxische Menschen sind, sondern weil sich die Dynamik in eine hässliche Richtung mit gemeinem Verhalten verschiebt", schreibt Tisdale auf ihrem Blog. Über die Zeit begann Tisdale zu merken, dass sie von den anderen Müttern ausgegrenzt und gemobbt wurde. Sie sei an Tischenden gesetzt worden, habe in den sozialen Medien Fotos von Events und Treffen gesehen, zu denen sie nicht eingeladen worden war und habe von Gruppenchats erfahren, in denen nicht alle Mitglieder vertreten waren. Das Ganze habe sie an Cliquen in der Highschool erinnert, sie habe sich ausgeschlossen gefühlt. Schließlich sei sie aus der Gruppe ausgetreten und habe sich mit der Nachricht "Das ist mir zu kindisch und ich möchte nicht mehr daran teilnehmen" verabschiedet. Bisher hat sich keine der anderen Mütter zu den dem viralen Essay geäußert – nun reagierte ein Vater in den sozialen Medien. Der Musiker Matthew Koma, 38, nutze das Coverfoto des Essays, und tauschte per Montage Tisdales Kopf gegen seinen eigenen aus und schrieb dazu: "Wenn man die selbstverliebteste, taktloseste Person auf Erden ist, neigen andere Mütter dazu, ihre Aufmerksamkeit auf ihre eigenen Kleinkinder zu richten". Koma teilte die Montage mit der Unterüberschrift "Eine Müttergruppen-Enthüllung aus der Sicht eines Vaters" in seiner Instagram-Story mit dem Hinweis: "Lest mein neues Interview mit @TheCut." Komas wenig subtile Spitze gegen Tisdale scheint zu bestätigen, was seit Wochen in Teilen der sozialen Medien vermutet wird: Dass seine Frau Hilary Duff eine der Mütter ist, gegen die Schauspielerin und Unternehmerin Ashley Tisdale austeilt. Zuvor hatten Nutzerinnen und Nutzer im Netz wochenlang spekuliert, wen Tisdale gemeint haben könnte. Der ehemalige "Disney"-Star selbst hat weder im Blogbeitrag noch dem Essay Namen genannt, aber da die Freundesgruppe Bilder ihrer Treffen unter Müttern regelmäßig mit Bildunterschriften wie "Ich habe Mütterfreundinnen🥹 und ich liebe sie💖" in den sozialen Medien geteilt hat, war es für Fans nicht schwierig herauszufinden, wem die beiden Texte gegolten haben könnten. Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung. Demnach gehören zu der besagten "Mom Group" offenbar neben Hilary Duff weitere Prominente wie Schauspielerin Mandy Moore oder Sängerin Meghan Trainor. Auf Instagram folgt Ashley Tisdale, Duff und Moore nicht mehr und sie ihr auch nicht. Trainor dagegen folgt allen drei auf Instagram und sie folgen ihr auch zurück. Ein Indiz dafür, wer Teil des Dramas ist. Allerdings hat ein Sprecher von Tisdale gegenüber TMZ  erklärt, dass an den Vermutungen, dass es in den Texten unter anderem um Mandy Moore, Hilary Duff oder Meghan Trainor gehe, "nichts Wahres dran sei". Tisdale schreibt, dass sie ihre Erfahrung öffentlich gemacht habe, weil sie anderen Müttern helfen will, die sich in ähnlichen Situationen befinden. Bereits bevor sie den Essay veröffentlichte, der auf ihrem Blogbeitrag basierte, habe der Text "Müttergruppen können giftig werden" ihr Handy "wie kein anderes Thema explodieren lassen". Der Essay in "The Cut" tat sein Übriges. Ashley Tisdale nennt sich nach ihrer Hochzeit mit Christopher French Ashley French.