Datum07.01.2026 14:55
Quellewww.zeit.de
TLDRIrans Präsident Massud Peseschkian hat die Sicherheitskräfte angeordnet, bei Protesten Zurückhaltung gegenüber friedlichen Demonstranten zu zeigen, während sie gewalttätige Aufrührer bekämpfen sollen. Es wurde betont, dass friedliche Protestierende von bewaffneten Randalierern zu unterscheiden sind. Parallel dazu warnte der iranische Armeechef Amir Hatami Israel und die USA wegen ihrer feindlichen Rhetorik, die als Bedrohung gegen den Iran angesehen wird.
InhaltMassud Peseschkian dringt auf Zurückhaltung im Umgang mit friedlichen Demonstranten bei Protesten im Iran. Er wies die Sicherheitskräfte an, gegen Bewaffnete vorzugehen. Der iranische Präsident Massud Peseschkian hat die Sicherheitskräfte bei Protesten im Iran zur Zurückhaltung ermahnt. Peseschkian habe angeordnet, dass Sicherheitskräfte nicht gegen friedliche Demonstranten vorgehen sollten – anders sei dies bei gewalttätigen Aufrührern, teilte Vizepräsident Mohammed Dschafar Ghaempanah in einem von der Nachrichtenagentur Mehr veröffentlichten Video mit. Die Demonstranten müssen demnach von Randalierern unterschieden werden, die "Schusswaffen, Messer und Macheten tragen und Polizeistationen und Militäranlagen angreifen", hieß es. Der iranische Armeechef Amir Hatami sprach indes gegen Israel und die USA eine Warnung aus wegen angeblicher Bedrohung des Iran durch die beiden Staaten. "Die Islamische Republik Iran betrachtet die Eskalation der feindseligen Rhetorik gegen die iranische Nation als Bedrohung und wird deren Fortsetzung nicht ohne Reaktion dulden", zitierte die iranische Nachrichtenagentur Fars Hatami. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.