Datum07.01.2026 14:20
Quellewww.zeit.de
TLDRTimo Gottschalk und Yazeed Al-Rajhi müssen ihre Titelverteidigung bei der Rallye Dakar aufgeben, nachdem sie auf der vierten Etappe aufgrund von Reifenschäden erneut Zeit verloren haben. Gottschalk, der wegen Rückenverletzungen eine 150-tägige Pause einlegen musste, erklärte, dass die Genesung wichtiger sei. Das Duo plant, bei zukünftigen Rallyes wieder um Siege zu kämpfen, nachdem Gottschalk operiert wurde und sich von seiner Verletzung erholt hat.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Rallye Dakar“. Lesen Sie jetzt „Titelverteidigung geplatzt: Gottschalk beendet Dakar“. Der Rheinsberger Rallye-Navigator Timo Gottschalk und sein saudi-arabischer Pilot Yazeed Al-Rajhi müssen die Titelverteidigung bei der Rallye Dakar abschreiben. Auf der vierten Etappe beendete das Duo nach weiteren Zeitverlusten durch Reifenschäden das Aus auf der Marathon-Rallye. "Die Rallye Dakar ist nicht so verlaufen, wie wir uns erhofft hatten und auch das Unternehmen Titelverteidigung ist in weite Ferne gerückt", sagte Gottschalk, der im Januar 2025 noch mit Al-Rajhi seinen insgesamt zweiten Triumph bei der wichtigsten Marathon-Rallye feiern durfte. Bereits auf der ersten Etappe hatten die beiden hohe Zeitverluste hinnehmen müssen. Nach den Reifenschäden auf dem vierten Abschnitt lag die Titelverteidigung in weiter Ferne. "Vor diesem Hintergrund macht es mehr Sinn, die vollständige Genesung der Rückenverletzungen vom Vorjahr keinem Risiko auszusetzen", sagte der 51-Jährige. Al-Rajhi und Gottschalk mussten nach einem Unfall bei der Baja Jordanien im April jeweils mit Kompressionsbrüchen an der Wirbelsäule eine 150-tägige Verletzungspause einlegen. Gottschalk wurde in der Unfallklinik im bayerischen Murnau operiert. Nach der vollständigen Genesung - Gottschalk wurden vier Rückenwirbel zusammengeschraubt, die in diesem Jahr entfernt werden - will das Duo bei den "kommenden Rallyes wieder voll und ganz anzugreifen", sagte der 51-Jährige, "dass wir das Tempo dazu haben, haben wir auch bei der Rallye Dakar 2026 bewiesen." © dpa-infocom, dpa:260107-930-509791/1