Datum07.01.2026 13:39
Quellewww.zeit.de
TLDRNach einem Brandanschlag und einem tagelangen Stromausfall will Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) die kritische Infrastruktur besser schützen. Er kündigte kurzfristige Maßnahmen an, um die überirdischen Stromleitungen zu sichern, darunter eine geplante Videoüberwachung von 100 Prozent des Stromnetzes. Derzeit sind lediglich 1 Prozent der 35.000 Kilometer des Berliner Netzes überirdisch. Wegner betont, dass die Verbesserung der Infrastruktur auch im Austausch mit dem Bund und anderen Bundesländern erfolgen muss.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Brandanschlag“. Lesen Sie jetzt „Wegner: Infrastruktur schnell besser schützen“. Nach dem tagelangen Stromausfall will Berlin die kritische Infrastruktur besser schützen. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) kündigte an, dafür solle es kurzfristig in Berlin Maßnahmen geben. "Wir werden jetzt nochmal schauen, wie wir sehr, sehr kurzfristig die Orte, die angreifbar sind in unserer kritischen Infrastruktur, schneller absichern können", erklärte Wegner. Ziel sei, innerhalb kurzer Zeit 100 Prozent des überirdischen Stromnetzes in Berlin mit Videokameras zu überwachen, sagte der Regierungschef. Nach Angaben der für Energie zuständigen Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) verläuft aktuell ein Prozent des 35.000 Kilometer umfassenden Berliner Stromnetzes überirdisch. Drei Viertel dieser Leitungen wiederum würden bereits mit Kameras überwacht. Eine Verbesserung der Infrastruktur sei aber nicht nur Aufgabe Berlins, betonte Wegner. Dazu habe er sich auch mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verständigt. Nötig sei auch ein enger Austausch mit den anderen Bundesländern. © dpa-infocom, dpa:260107-930-509480/1