Datum07.01.2026 12:50
Quellewww.zeit.de
TLDREine Bochumerin verlor 1,2 Millionen Euro an Betrüger, die sich als Anbieter von digitalen Fake-Investments ausgaben. Die 67-Jährige geriet über Online-Werbung in eine Messenger-Gruppe, in der gefälschte Anlagetipps gegeben wurden. Durch täuschend echte Banking-Apps erlangten die Betrüger ihr Vertrauen. Die Polizei warnt vor zunehmendem Cyber-Trading-Betrug, der oft über Messengerdienste verbreitet wird. Konsumenten werden aufgefordert, solche Gruppen zu verlassen und vorsichtig zu sein, um ihr Vermögen zu schützen.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Kriminalität“. Lesen Sie jetzt „Fake-Investments: Frau verliert 1,2 Millionen an Betrüger“. Weil sie betrügerischen Anbietern von digitalen Fake-Investments auf den Leim ging, hat eine Bochumerin insgesamt 1,2 Millionen Euro verloren. Die Polizei warnt Verbraucher aus Anlass dieses Falles in einer Mitteilung ausdrücklich vor sogenanntem Cyber-Trading-Betrug. Die 67-Jährige war den Angaben zufolge im vergangenen September über Online-Werbung in die Gruppe eines Messenger-Dienstes geraten, in der es angeblich um Anlagetipps für Aktien und Fonds ging. Mittels gefälschter und täuschend echt aussehender Banking-Apps und Webseiten erschlichen sich die Betrüger das Vertrauen der Frau. Im Glauben, ein Investment zu tätigen, überwies die Frau dann viel Geld auf die Konten der Täter. Erst Anfang dieses Jahres habe sie realisiert, dass sie betrogen worden war. Cyber-Trading-Betrug werde immer häufiger, warnt die Polizei. Die Täter nutzen demnach ausgefeilte Methoden, um die Menschen zu täuschen. In jüngster Zeit lasse sich beobachten, dass Opfer vermehrt über Messengerdienste in Chat-Gruppen eingeladen oder ungefragt hinzugefügt werden, die angeblich dem Austausch über Anlagechancen dienten. Dies seien aber meist reine Betrugsplattformen. "Hier ist es ratsam, diese Gruppen sofort zu verlassen", so die Polizei. "Bleiben Sie wachsam und schützen Sie ihr Vermögen!" © dpa-infocom, dpa:260107-930-509206/1