Datum07.01.2026 12:27
Quellewww.zeit.de
TLDRIm Dezember 2023 sank die Inflationsrate der Eurozone auf 2,0 Prozent, erreicht durch sinkende Energiepreise, die um 1,9 Prozent fielen. Dies entspricht dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB). Der Rückgang um 0,1 Prozentpunkte im Vergleich zu November zeigt, dass der Preisdruck nachlässt. Dienstleistungen verzeichneten jedoch einen Anstieg um 3,4 Prozent. Die EZB hat den Leitzins auf zwei Prozent gesenkt und plant, diesen in naher Zukunft nicht zu ändern.
InhaltDie Teuerungsrate in der Eurozone entsprach im Dezember mit 2,0 Prozent dem von der EZB angestrebten Wert. Grund dafür waren vor allem sinkende Energiepreise. Die Inflation im Euroraum ist im Dezember voraussichtlich auf 2,0 Prozent gesunken. Das teilte das EU-Statistikamt Eurostat in einer ersten Schätzung mit. Die Teuerungsrate lag demnach um 0,1 Prozentpunkte niedriger als im November. Der Anstieg entspricht damit dem Zielwert, den die Europäische Zentralbank (EZB) für die Eurozone anstrebt. Grund für den leichten Rückgang waren laut Eurostat vor allem sinkende Energiepreise. Sie fielen mit 1,9 Prozent im Vorjahresvergleich stärker als im November: Damals hatte der Wert bei 0,5 Prozent gelegen. Verglichen mit Dezember 2024 legten Dienstleistungen dagegen um 3,4 Prozent zu. Die EZB hat ihren Leitzins von Mitte 2024 bis Mitte 2025 achtmal auf aktuell zwei Prozent halbiert, nachdem der Preisdruck insgesamt nachgelassen hatte. Experten gehen davon aus, dass sie den Leitzins in den kommenden Monaten nicht verändern wird. Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.