Alkoholmissbrauch: Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftungen

Datum07.01.2026 12:08

Quellewww.zeit.de

TLDRIm Jahr 2024 wurden in Sachsen-Anhalt erneut weniger Jugendliche wegen Alkoholvergiftungen stationär behandelt, mit 353 Fällen – ein Rückgang von knapp vier Prozent gegenüber 2023, jedoch geringer als der bundesweite Durchschnitt von 5,3 Prozent. Die Gesamtzahl von 8.781 Fällen bundesweit ist die niedrigste seit 25 Jahren. Während die Zahlen bei 15- bis unter 20-Jährigen zurückgingen, stieg die Zahl bei 10- bis unter 15-Jährigen leicht an. DAK-Landeschef Steffen Meyrich betont die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen, insbesondere für Mädchen.

InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Alkoholmissbrauch“. Lesen Sie jetzt „Weniger Jugendliche mit Alkoholvergiftungen“. Wegen Alkoholvergiftungen sind 2024 erneut weniger Kinder und Jugendliche in Sachsen-Anhalt stationär behandelt worden. 353 Fälle gab es im Land, wie nach Informationen der DAK-Gesundheit aus aktuellen Daten des Statistischen Landesamtes hervorgeht. Das waren knapp vier Prozent weniger als 2023. Damit ist der Rückgang aber geringer als im Bundesdurchschnitt.  Bundesweit wurden 8.781 jugendliche Rauschtrinker registriert - 5,3 Prozent weniger als im Vorjahr. Das war laut DAK die niedrigste Zahl in 25 Jahren.  Besonders bei den 15- bis unter 20-Jährigen war ein Rückgang von sechs Prozent zu verzeichnen. In der Altersgruppe der 10- bis unter 15-Jährigen stieg die Zahl hingegen leicht an – von 66 auf 71 Fälle. DAK-Landeschef Steffen Meyrich sprach grundsätzlich von einem erfreulichen Trend, mahnte jedoch: "Jede Alkoholvergiftung eines jungen Menschen ist eine zu viel." Vor allem die Zahlen bei Mädchen gäben Anlass zur Sorge. © dpa-infocom, dpa:260107-930-508847/1