Datum07.01.2026 12:09
Quellewww.zeit.de
TLDREin Lastwagenstau von bis zu 33 Kilometern entstand an der bayerisch-österreichischen Grenze aufgrund einer Blockabfertigung, die die Anzahl der Fahrzeuge auf 300 pro Stunde begrenzte. Viele Lkw-Fahrer versuchten, den Stau zu umfahren, was zu Verkehrsverstößen führte. Die Polizei intervenierte und schickte jeden achten Lastwagen zurück auf die Autobahn, um Anwohner zu entlasten. Der Stadtverkehr normalisierte sich nach Beendigung der Blockabfertigung, die nächste ist am 2. Februar geplant.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Bis zu 33 Kilometer lang“. Lesen Sie jetzt „Stau wegen Blockabfertigung - Polizei stoppt Lkw auf Abwegen“. Wegen eines langen Lastwagenstaus an der Grenze zu Österreich hat die Polizei im Süden Bayerns Sattelzüge zurück auf die Autobahn schicken müssen. Weil auf der Inntalautobahn nach einem Lkw-Fahrverbot am Dreikönigstag nur bis zu 300 Lastwagen pro Stunde unterwegs sein durften, sei der Stau am Mittwochmorgen auf bayerischer Seite bis zu 33 Kilometer lang gewesen, teilte die Polizei mit. Viele Fahrer versuchten deshalb, den Stau über Gemeinden an A8 und A93 zu umfahren - trotz entsprechender Verbote. Um die Anwohner zu entlasten, hätten die Beamten deshalb jeden achten Lastwagen zurück auf die Autobahn geschickt, teilte die Polizei mit. Außerdem hätten die Polizei zahlreiche Verkehrsverstöße geahndet - zum Beispiel Überholen trotz Verbots und Rückwärtsfahren auf der Autobahn. Nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre zu diesem Datum hätten die Beamten schon mit viel Arbeit gerechnet. Am Vormittag wurde die Blockabfertigung auf österreichischer Seite beendet, etwas später hatte sich dann auch der Lastwagenstau auf bayerischer Seite der Grenze wieder aufgelöst. Die nächste Blockabfertigung an der Inntalautobahn ist laut Polizei am 2. Februar geplant. © dpa-infocom, dpa:260107-930-508868/1