Aufflammender Bürgerkrieg: Jemenitische Militärkoalition fliegt Luftangriffe gegen Separatisten

Datum07.01.2026 12:11

Quellewww.zeit.de

TLDRDie jemenitische Militärkoalition hat Luftangriffe auf Separatisten im Süden des Landes geflogen, als Rebellenführer Aidarus al-Subaidi eine große Streitmacht mobilisierte. Der Angriff auf die Provinz Dhale umfasste 15 Luftschläge, um eine Eskalation des seit 2014 tobenden Bürgerkriegs zu verhindern. Al-Subaidi wird von der Koalition des Hochverrats beschuldigt, das Anliegen des Südjemen zu missbrauchen. Die Separatistenmiliz erhält Unterstützung von den Vereinigten Arabischen Emiraten.

InhaltEin Rebellenführer im Jemen soll eine große Streitmacht mobilisiert haben. Das Regierungsbündnis bombardierte deshalb Ziele in einer Provinz im Süden des Landes. Die jemenitische Militärkoalition hat Luftangriffe auf Separatisten im Süden des Landes geflogen. Das teilte Turki al-Maliki, Sprecher der Koalition, über den Kurznachrichtendienst X mit. Auslöser ist demnach das Verhalten des Separatisten-Führers Aidarus al-Subaidi, der dem sogenannten Südlichen Übergangsrat (STC) vorsteht. Im Jemen tobt seit 2014 ein Bürgerkrieg, der seit Kurzem wieder aufflammt. Den Angaben nach soll Al-Subaidi eine größere Streitmacht mit gepanzerten Fahrzeugen sowie Waffen mobilisiert haben. Daraufhin habe die Militärkoalition am frühen Morgen "präventive Luftschläge" geflogen, eigenen Worten nach, um "eine Eskalation zu verhindern". Der Angriff, der 15 Luftschläge umfasst haben soll, erfolgte in Dhale, der Heimatprovinz Al-Subaidis.  Seitdem wirft die Militärkoalition dem Separatisten Al-Subaidi Hochverrat vor. Er habe "das gerechte Anliegen" des Südjemen missbraucht und instrumentalisiert, "um schwere Verbrechen gegen Zivilisten in den südlichen Gouvernements zu begehen", teilte das Regierungsbündnis mit. Die Separatistenmiliz vom STC wird von den Vereinigten Arabischen Emiraten unterstützt.  Dieser Artikel wird weiter aktualisiert.