Datum07.01.2026 11:19
Quellewww.zeit.de
TLDRDie Ermittlungen zum Leichenfund an der ICE-Strecke bei Göttingen sind abgeschlossen und deuten auf einen Unfall hin. Ein 25-jähriger Mann aus Hannover versuchte offenbar zwischen zwei Wagen eines ICE mitzufahren und fiel aufgrund der Geschwindigkeit vom Zug. Er prallte tödlich verletzt gegen einen Betonpfeiler. Die Leiche wurde Ende Dezember 2023 von einem Bahnmitarbeiter entdeckt. Eine rechtsmedizinische Untersuchung bestätigte, dass der massive Aufprall die Todesursache war.
InhaltHier finden Sie Informationen zu dem Thema „Ermittlungen abgeschlossen“. Lesen Sie jetzt „Leiche an ICE-Trasse - Mann wollte zwischen Wagen mitfahren“. Nach dem Leichenfund an einer ICE-Strecke bei Göttingen haben die Ermittlungen zweifelsfrei einen Unfall ergeben. Nach Angaben der Polizei hatte der Verunglückte offenbar versucht, zwischen zwei Wagen auf einem in Richtung Kassel fahrenden ICE mitzufahren. Am Fundort fiel der 25-Jährige vermutlich aufgrund der hohen Geschwindigkeit vom Zug und prallte gegen einen Betonpfeiler und eine Warnbarke, wie es weiter hieß. Dabei sei er tödlich verletzt worden. Eine rechtsmedizinische Untersuchung ergabdemnach einen massiven Aufprall als Todesursache. Ein Bahnmitarbeiter hatte die Leiche Ende Dezember bei einer routinemäßigen Gleisbegehung gefunden. Der 25-Jährige wurde laut früheren Polizeiangaben anhand mitgeführter Papiere eindeutig identifiziert und stammt aus Hannover. Die Strecke wird sowohl von ICE-Zügen als auch vom Güterverkehr genutzt. © dpa-infocom, dpa:260107-930-508587/1